2021/22

Pressebericht vom 25.11.2021

Der „Pfeil Done“ feiert heute seinen 85.

Seine große Leidenschaft gilt den Talschützen. Er ist aber auch ein Gartenfreund und Hundeliebhaber.

Gesund, zufrieden und glücklich feiert an diesem Donnerstag in der Ulmenstraße im Chamer Stadtteil Loibling Anton Pfeilschifter im Kreis seiner Familie, der Ehefrau Christa, der Tochter Sandra mit Ehemann Georg und der beiden Enkel Felix und Paul seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar ist noch einer der letzten „echten Loiblinger“, der seit seiner Geburt der Heimat treu geblieben ist.

Der „Pfeil Done“, wie der Jubilar von allen auch genannt wird, wuchs im damaligen Bahnwächterhaus in Loibling auf, wo er auch die Schule besuchte. Er erlernte das Schneiderhandwerk und übernahm in Neukirchen b. Hl. Blut einen Lederbekleidungsbetrieb. Mit 35 Mitarbeitern war es ein Zweigbetrieb der Chamer Firma Voit. So fuhr Anton Pfeilschifter 35 Jahre jeden Tag bei jedem Wetter von Loibling nach Neukirchen und wieder heim.

Im Jahr 1961 führte er seine Ehefrau Christa vor den Traualtar. Sie konnten im August dieses Jahres ihre diamantene Hochzeit feiern. Das Glück war im vollkommen, als 1971 Tochter Sandra das Licht der Welt erblickte. Stolz ist der heute 85-Jährige auf seine beiden Enkel Felix und Paul, und so versteht es sich von selbst, dass er ihnen gerne beim Fußballspielen beim FC Katzbach und beim ASV Cham zuschaut. Der „Pfeil Done“ ist ein Hundeliebhaber. Er hatte zwei Schäferhunde, die er selber ausgebildet und mit ihnen auch mehrere Preise errungen hat. Nun betreut er gerne die schwarze Labradorhündin von Tochter Sandra. Mit Lina hat er seinen persönlichen Fitnesstrainer, denn er geht zweimal täglich mit dem Hund spazieren, was ihn gesund hält, wie er versichert. Viel Zeit steckt er auch in seinen Garten, den er mächtig in Schuss hält. In seinem Gewächshaus gedeihen Tomaten, Gurken, Feldsalat und vieles mehr. Seine beiden Hochbeete pflegt der Jubilar mit viel Liebe. Auch Karotten, Salat und vieles mehr gedeihen prächtig. Vor der Corona-Pandemie war er zudem jeden Mittwoch mit einer Wandergruppe Gleichgesinnter unterwegs. Beim FC Katzbach und bei der Freiwilligen Feuerwehr ist als Mitglied immer gerne gesehen.

Zu einer der größten Leidenschaften zählt aber der Schützenverein Talschütz Katzbach. Bereits im Jahr 1953, als 17-jähriger junger Spund, ist er dem damals frisch wiedergegründeten Schützenverein als einziges Mitglied seines Jahrgangs beigetreten. 1958 wurde er zum 2. Kassier gewählt. Dieses Amt hatte er teilweise in Doppelfunktion bis 1969 inne. Von 1963 bis 1977 war er auch 1. Schriftführer. Von 1978 bis 1987 übte der heute 85-Jährige das Amt des stellvertretenden Schützenmeisters aus. Ab 1988 bis zum Jahr 2019 war er im Verwaltungsrat des Vereins dabei und setzte hier viele positive Akzente.

Für seine Verdienste darf er sich über alle großen Ehrungen im Verein und im Schützengau Cham freuen. Zuletzt erhielt Anton Pfeilschifter im Jahr 2012 das Ehrenkreuz in Silber am blauen Band. Von jeher ist er ein großer Gönner des Schützenvereins und hat diesen bei den großen Jubiläums-Preisschießen immer großzügig unterstützt. Beim 90-Jährigen hatte er die Ehrenschirmherrschaft übernommen. Für seine Vereinstreue und die 61-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft wurde er im Jahr 2019 mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.


 

Pressebericht vom 21.10.2021

Majestäten haben eine kurze Amtszeit

Talschützen ermittelten in der Alters- und in der Jugendklasse die Würdenträger.

Die erfolgreichen „Majestäten“ der Talschützen

Auch der Schießbetrieb der Talschützen hat im Zuge der Pandemie stark gelitten. So fand erst jetzt das traditionelle Königsschießen statt. Um den Titel der neuen Würdenträger traten zahlreiche Mitglieder an den Schießstand, um im sportlichen Wettkampf den besten Teiler zu erzielen. Bei der Siegerehrung zeigte sich Schützenmeister Franz Pillmeier über die rege Teilnahme erfreut. Als neue Schützenliesl konnte er Gerlinde Plötz küren, die einen 196,6-Teiler erzielte. Marion Siebenhandl (200,8) und Verena König (391,3) belegten die nächsten Plätze. Mit einem 89,9-Teiler sicherte sich Ehrenschützenmeister Johann Semmelbauer den Titel des Schützenkönigs mit dem Luftgewehr. Die beiden Jungschützen Benjamin Raab (215,7) und Stefan Vachal (225,5) sind seine beiden Ritter. Neuer Schützenkönig mit der Luftpistole wurde mit Wolfgang Plötz sen. ein altbewährter Schütze. Er erzielte einen 386,1-Teiler. Erneut Benjamin Raab (463) und Andreas Hirmer (600,1) wurden seine beiden Ritter. Eine deftige Brotzeit rundete den gelungenen Schießabend ab.

Die neuen Schützenkönige des Talschützen-Nachwuchses

Bereits am Nachmittag war die Jugend aktiv. Auch sie ermittelte die Würdenträger. Da auch dieser Wettbewerb im vergangenen Jahr nicht durchgeführt werden konnte, wurde dies nachgeholt. Für die neuen Majestäten wird dies die kürzeste Amtszeit sein, denn in einigen Wochen wird der Schießwettbewerb für dieses Jahr nachgeholt. Jugendkönig 2020 mit dem Luftgewehr wurde Leonie Pillmeier mit einem 145-Teiler. Emma Pfeilschifter (345) und Selina Kirchberger (349) belegten die nächsten Plätze. Den Titel mit der Luftpistole sicherte sich Johannes Lins (792 Teiler) vor Selina Kirchberger und Leonie Pillmeier.


Pressebericht vom 23.09.2021

Johannes Lins gewinnt Pokal

Jungschütze Johannes Lins überzeugte mit einem 19,7-Teiler die Mitglieder der Talschützen. Sie trafen sich im Schützenheim, um den Franz-Pillmeier-Gedächtspokal auszuschießen. Mit diesem Schießen erinnert der Verein an seinen langjährigen Schützenmeister Franz Pillmeier. Der sportliche Wettkampf über Kimme und Korn musste wegen der Corona-Pandemie in den Herbst verschoben werden. Nichtsdestoweniger wetteiferten zahlreiche Schützen um das beste Blattl. Auf Platz zwei folgte Schriftführer Thomas Müller mit einem 33,7-Teiler vor Ehrenschützenmeister Hans Semmelbauer, der einen 48,3-Teiler erzielte.


Pressebericht vom 09.09.2021

Auftakt bei den Talschützen mit einem Wanderpokal

 

Maria Hutterer (l.) gewann den von Beate Holzinger (M.) gestifteten Wanderpokal. Schützenmeister Franz Pillmeier (r.) gratulierte.

Schon lange ist es bei den Talschützen Tradition, dass zur Katzbacher Kirta die neue Schießsaison mit dem Alois-Babl-Gedächtnisschießen eröffnet wird. Damit gedenken ist ihrem langjährigen Mitglied und Vereinskassier Alois Babl. Diesmal war die Eröffnung der Schießsaison etwas Besonderes. Neben der Sommerpause lag hinter den aktiven Schützen auch die pandemiebedingte Pause. So war es nicht verwunderlich, dass der Schießauftakt auch sehr gut besucht war. Ein Wanderpokal, gestiftet von Beate Holzinger, stand im Mittelpunkt dieses Schießabends. Mit einem 24.5 Teiler zeigte sich Maria Hutterer am treffsichersten. Sabine Pillmeier belegte mit einem 86,1 Teiler Platz zwei. Knapp dahinter war Wolfgang Plötz jun., der einen 86,4 Teiler erzielte und damit seinen Vater Wolfgang Plötz sen. (91,9) hinter sich ließ.