2025-26

Pressebericht vom 19.08.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Bayern-Fans holen Meistertitel

Die Sieger der Freizeitmannschaften
Die Gewinner der „Aktiven“
Hochspannung, Teamgeist und beste Verpflegung: Die Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen, ausgerichtet von der Eisstockabteilung des FC-Katzbach, war ein voller Erfolg. In Vertretung des verhinderten Abteilungsleiters Hans Jäger übernahm Stefan Jäger die Organisation des Turniers und sorgte mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf.
Die Veranstaltung lockte zahlreiche Zuschauer an die Stockbahn, wo nicht nur sportliche Höchstleistungen geboten wurden – auch das kulinarische Angebot mit Kaffee, Kuchen, deftigen Grillspezialitäten und frischen Salaten ließ keine Wünsche offen.
Insgesamt gingen 17 Teams in zwei Gruppen an den Start. In Gruppe 1 lieferten sich Mannschaften wie die Talschützen Katzbach, Team Kathrin oder die FFW Kager spannende Duelle. Letztlich setzten sich die Talschützen Katzbach bei den Aktiven und DC Pivo Elsing in der Freizeitwertung durch.
In der stark besetzten Gruppe 2 traten unter anderem die AH-Fußballer, der TSV Pemfling, die SSV Engelsdorf, sowie gleich zwei Fanclubs – FC-Bayern Fan Club und TSV 1860 München – an. Hier zeigten vor allem die Mannschaften des BW Shop Lanzinger, 3 Bier und a Radler, FC-Bayern Fan Club und 1860 München starke Leistungen und qualifizierten sich für das Endschießen.
Im spannenden Endschießen der aktiven Gruppen holte sich der FC-Bayern Fan Club mit einer souveränen Leistung und 6:2 Punkten den Titel. Knapp dahinter landete TSV 1860 München mit 5:3 Punkten auf dem zweiten Platz. Die Talschützen Katzbach belegten mit 1:7 Punkten den dritten Rang.
Bei den Freizeitmannschaften überzeugte der SSV Engelsdorf auf ganzer Linie und sicherte sich mit beeindruckenden 10:2 Punkten den Turniersieg. Platz zwei ging an den TSV Pemfling, der sich dank besserer Stockdifferenz gegenüber DC Pivo Elsing durchsetzte. Das Team 3 Bier und a Radler landete auf dem vierten Rang.
Die Dorfmeisterschaft bot nicht nur spannende sportliche Wettkämpfe, sondern vor allem auch ein gelungenes Zusammenkommen der Dorfgemeinschaft. Der FC-Katzbach bewies erneut, wie wichtig Vereinsarbeit und gemeinschaftliche Veranstaltungen für das Dorfleben sind.

Pressebericht vom 04.08.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Ein Ministerpräsident zum 75. Geburtstag: Markus Söder besucht das Chamer Volksfest

Zum 75. Geburtstag schaut ein ganz besonderer Gast beim Chamer Volksfest vorbei: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Und der ernennt die Stadt Cham in seiner Festzeltrede zur bayerischen Landeshauptstadt. Zumindest für diesen Sonntag.

Am Mittag geht es los mit dem Festumzug. Schon lange vor der Ankunft des Ministerpräsidenten versammeln sich Feuerwehrleute, Blaskapellen und Trachtenvereine in der Ludwigstraße. Dann fängt auf Kommando die Musik an zu spielen und alle Blicke richten sich auf den vorderen Teil des Festzuges. Dort begrüßt Markus Söder die Zaungäste und steigt in eine Kutsche ein.

Zusammen mit Bürgermeister Martin Stoiber, Landrat Franz Löffler und der Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf führt der Ministerpräsident den Festzug an. Es geht einmal quer durch die Chamer Innenstadt, vorbei an Hunderten von winkenden Passanten. Begleitet wird der Umzug von den Schüssen der Böllerschützen und der Blaskapelle. Am Volksfestgelände angekommen, geht es gleich ins Festzelt. Dann gibt es erst einmal bayerische Spezialitäten serviert.

Nach kurzer Verschnaufpause stehen dann die Festreden der Ehrengäste an. Den Anfang macht Christian Plötz, 1. Vorsitzender des Volksfestvereins. „Willkommen zurück in Cham, Herr Ministerpräsident“, sagt Plötz. Als „historisches Wiedersehen“ bezeichnet er den Besuch Söders. Schon 2015 sei der auf dem Chamer Volksfest zu Besuch gewesen. Damals noch als bayerischer Finanzminister – heute als Ministerpräsident.

Der Besuch Söders sei ein starkes Zeichen für den ländlichen Raum, die bayrische Kultur und natürlich auch für Cham.Um sich beim Ministerpräsidenten angemessen zu revanchieren, hat sich der Volksfestverein laut Plötz ein ganz besonderes Geschenk ausgedacht: einen Festkrug vom Chamer Volksfest. „Und wer weiß, vielleicht trinkt aus diesem Festkrug schon bald der nächste Bundeskanzler“, so Plötz.

Markus Söder kann sich sein Lächeln zwar nicht verkneifen, geht aber in seiner Rede nicht weiter auf diese Andeutung ein. „Ich bin sowieso froh, dass ich heute hier bin und nicht in Berlin“, sagt Söder. Für ihn stehe außer Frage, dass Cham eines der schönsten Volksfeste im bayerischen Land hat. „Ich war ja selbst auch schon mal da und weiß, was das für ein wunderbares Fest ist.“

Und so ernennt Markus Söder die Stadt Cham für den Festsonntag kurzerhand zur bayerischen Landeshauptstadt. Auch gegen Kritik an den bayerischen Volksfesten wehrt er sich: „Manche fragen: Wie könnt ihr in solch schweren Zeiten noch feiern? Gerade dann sollten wir feiern, um auch mal ein bisschen „durchzuschnaufen.“

Außerdem lobt er das Essen im Zelt: „Unser bayerisches Essen ist mit Abstand das Beste der Welt.“ Auch die Musik der Perlhütter Musikanten im Festzelt lobt er ausdrücklich für ihr Können.

Zum Ende seiner Rede kommt er auf die Stadt Cham zu sprechen. „Bayern ist nicht nur München. Wir werden auch weiterhin viel in den ländlichen Raum und natürlich auch in Cham investieren“, verspricht Söder.

Den Abschluss macht dann der Chamer Bürgermeister Martin Stoiber. Der dankt vor allem den vielen Ehrenamtlichen und dem Volksfestverein „für 75 Jahre tolle Arbeit“. Volksfeste würden einfach zu Bayern dazugehören, ist sich Stoiber sicher. „Deshalb hoffe ich, dass wir auch in 75 Jahren noch dieses Fest feiern.“

Für den Ministerpräsidenten gibt es dann noch ein paar Geschenke mehr als nur den anfangs angekündigten Festkrug. Zusätzlich bekommt er vom Volksfestverein noch ein T-Shirt und eine Kaffeetasse überreicht.

Als Letztes wird noch die Bayernhymne angestimmt und Markus Söder verabschiedet sich von dem rappelvollen Festzelt: „Ich wünsche ein schönes, großartiges und friedliches Fest.“


Pressebericht vom 30.07.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Martina Seidl siegt beim Schlosspark-Schießen

180 Teilnehmer messen sich beim traditionellen Wettbewerb – Mitglieder für 50 Jahre Treue zu den Schloss-Schützen geehrt

Martina Seidl von den Talschützen Katzbach war beim diesjährigen Schlosspark-Schießen in Waffenbrunn, an dem 180 Schützen teilnahmen, mit einem 46,8- und einem 381,3-Teiler die Beste und durfte dafür auch den 1. Preis, ein Mobiltelefon mit Vertrag, entgegennehmen. Auf Rang zwei folgte Franz Pillmeier, und Platz drei belegte Josef Platzer. Eine ganz besondere Freude war es für Martina, weil ihr Opa Richard Groitl vor 50 Jahren beim Standeröffnungsschießen der Waffenbrunner Schloss-Schützen auch den 1. Platz belegt hatte.
Musikalisch begleitet wurde des Schlosspark-Schießen von der Band Wechmacher, und es waren deftige Grillspezialitäten, diverse Getränke und Kaffee und Kuchen im Angebot- Merkl sagte den fleißigen Mitarbeitern im Küchenbereich „ein herzliches Dankeschön“. Sein Dank galt auch der Feuerwehr Waffenbrunn, die eine Art Sicherheitskonzept erarbeitet hatte und dafür auch Personal zur Verfügung stellte.„Ein besonderer Dank geht an unseren Hausherrn Baron von Schacky und seine Frau Baronin von Schacky, die, wie auch die Jahre zuvor, uns wieder die Räumlichkeiten im Schlosshof zur Verfügung gestellt haben“, sagte der Schützenmeister der Schloss-Schützen, Peter Merkl, am Samstagnachmittag gleich zu Beginn seiner Begrüßung und freute sich über den guten Besuch und die vielen Schützenvereine, die zum Schlosspark-Schießen in den Schlosshof gekommen waren.
Er erinnerte auch daran, dass die Schloss-Schützen schon das ganze Jahr über ihr 50-jähriges Vereinsbestehen feiern, und bedankte sich bei der Gelegenheit auch gleich bei Baronin von Schacky, die für das Jubiläum die Patenschaft übernommen hat und deswegen auch eine großartige Scheibe spendierte, die es demnächst bei einem vereinsinternen Schießen zu gewinnen gibt.
„50 Jahre Schloss-Schützen sind nicht nur ein Grund zum Feiern, es gibt auch Frauen und Männer, die durch ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement den Verein unterstützt und am Leben gehalten haben. Diesen Mitgliedern wollen wir heute eine Ehrung zuteil werden lassen als Dankeschön und Anerkennung für die Arbeit im Verein“, versicherte Merkl, und zusammen mit Baron von Schacky und Gauschützenmeister Thomas Platzer wurden zwölf Mitglieder für 50 Jahre Treue zum Verein geehrt. Eine besondere Ehrung wurde Baron von Schacky zuteil, der die Schloss-Schützen seit Beginn ihrer Gründung mitbegleitet und unterstützt hat.Baron von Schacky und Thomas Platzer lobten beide in ihren Grußworten die Schloss-Schützen als einen sehr aktiven Verein, der viel zum Erhalt des Gemeindelebens beiträgt. Was ihr als Schützenverein leistet mit euren Besuchen bei anderen Veranstaltungen und dann auch noch weithin bekannte eigenen Events durchführt, das ist großartig“, stellte der Baron fest und versprach bei Bedarf auch weiterhin seine ganze Unterstützung. Gauschützenmeister Platzer überbrachte die besten Wünsche des OSB-Präsidenten Franz Brunner und bezeichnete die Arbeit und das Engagement der Schloss-Schützen als großartige Bilanz an Aktivitäten. Das Schlosspark-Schießen betrachtete er als einzigartiges Ereignis und dankte den Schloss-Schützen auch für ihre Unterstützung im Schützengau.
Besonders geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde der große Förderer des Vereins, Schlossherr Andreas Freiherr von Schacky auf Schönfeld.
Alle Besucher hatten an diesem Tag die Möglichkeit noch bis kurz nach 21 Uhr ihr Glück mit einem guten Schießergebnis zu erreichen. Danach erfolgt unverzüglich die Auswertung, und bald stand dann fest, dass Martina Seidl an diesem Tag unschlagbar war.Freiherrin Claudia von Schacky beschirmt das Schützenjubiläum
und überreichte mit ihrem Mann Andreas von Schacky eine Jubilä-
umsscheibe an die Vertreter der Schloss-Schützen.

Ehrungen

Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei den Schloss-Schützen wurden geehrt: Hildegard Seigner, Albrecht Seigner, Anneliese Pierler, Albert Pierler, Josef Dachauer, Reinhard Vögerl, Karl-Heinz Hastreiter, Georg Hiegl, Franz Dankerl, Otto Brahmer, Max Stangl und Walter Stautner.
Besonders geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde der große Förderer des Vereins, Schlossherr Andreas Freiherr von Schacky auf Schönfeld.

26.07.2025
Hochzeit Stephanie Lecker & Wolfgang Althammer

Stephanie Lecker und Wolfgang Althammer haben den Bund der Ehe in der Hl. Dreifaltigkeitskirche in Ränkam geschlossen. Bereits am Vorabend der kirchlichen Trauung ließen es Freunde des Brautpaares in den jeweiligen Heimatorten Ränkam und Katzbach mit dem Aufleben der Tradition des Milchkannenschießens ordentlich krachen.

Bei einer anschließenden gemeinsamen Brotzeit wurde zugleich das Geschenk – eine hölzerne Sitzbank – eingeweiht. Freunde überraschten das Brautpaar zudem mit einem Hochzeitsbaum.

In einer edlen Pferdekutsche fuhr das Brautpaar zur Vermählung in der Hl. Dreifaltigkeitskirche vor. Beim feierlichen Einzug in die mit weißen und blauen Rosen geschmückte Kirche, wurden sie von der Brautjungfer Anna sowie dem Traukerzenträger Andreas und dem Blumenmädchen Elisabeth begleitet.

Den Traugottesdienst zelebrierte BGR Pfarrer Richard Meier, der in seiner emotionalen und humorvollen Predigt auf die ganz persönliche Kennenlerngeschichte von Stephanie und Wolfgang einging. Die Lesung wurde vom Trauzeugen des Bräutigams Jörg und die Fürbitten von den beiden Schwestern des Bräutigams Daniela und Marion sowie seiner Nichte Anna vorgetragen. Musikalisch wurde die Trauung von Organist Wolfgang Kraus an der Orgel unter Begleitung der beiden Geigenspieler Arkadius Podwika und Marina Maier sowie dem Vokalensemble Cantamus mit der Darbietung klassischer Stücke gestaltet.

Nach dem Spenden des Trausegens erklang in der Kirche ein wundervolles von Johanna Mühlbauer gesungenes Ave Maria. Als erste gemeinsame Handlung entzündete das frisch vermählte Paar an der Osterkerze gemeinsam ihre Traukerze.

Beim Auszug aus der Kirche ebnete das Blumenmädchen den Vermählten beim Durchschreiten des langen Spaliers mit gestreuten Rosenblättern den Weg in die gemeinsame Zukunft. Eine große Abordnung der FFW Loibling-Katzbach, der Talschützen Katzbach und des Schützenvereins Zum Blauen See Satzdorf gratulierten dem Brautpaar und überreichten Präsente. Da der Bräutigam ein passionierter Jäger ist, kündigte eine Jadghornbläser-Gruppe, die aus Hochzeitsgästen bestand, den Aufbruch zur weltlichen Feier durch Jagdsignale an.

Mit einem weißen, floral geschmückten Cabrio-Geländewagen ging es dann für das Brautpaar zur Hochzeitsfeier in die Schloßbrauerei Thierlstein. Die Liveband Blue trug musikalisch zur ausgelassene Stimmung unter den Hochzeitsgästen bei. Ein Videographen-Team um Klaus Schiegl sowie der Hochzeitsfotograph Christian Gruber sorgten dafür, diesen besonderen Tag mit den einzigartigen Momenten für das Brautpaar festzuhalten.


 

Pressebericht vom 13.07.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Heimat für über 200 Kinder: 50 Jahre Kinderhaus Loibling mit der Einweihung neuer Räume

Ein großartiges Jubiläumsfest erlebte am vergangenen Wochenende der Chamer Stadtteil Loibling: Das Kinderhaus am Regenbogen öffnete seine Türen zum 50-jährigen Bestehen und feierte zugleich die offizielle Einweihung seiner modernisierten und erweiterten Räumlichkeiten. Bei strahlendem Sommerwetter wurde das Fest zu einem wahren Besuchermagneten für Jung und Alt.

Mit viel Herzblut und Kreativität hatte das Team um Einrichtungsleiterin Eva Vogl und ihre Stellvertreterin Christina Luger das Gebäude samt Außenbereich in einen lebendigen Erlebnisort verwandelt. Eltern, Großeltern, Freunde und viele Ehrengäste – darunter Stadträte, Rathausmitarbeiter und Vertreter des öffentlichen Lebens – nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild von der größten Kindertageseinrichtung der Stadt Cham zu machen.

Seit dem Spatenstich im September 2023 hat sich viel getan. Die baulichen Herausforderungen waren für das pädagogische Team groß, wie Eva Vogl in ihrer Begrüßungsansprache schilderte: „Neben unserem pädagogischen Alltag waren wir auch Umzugshelfer, Raumplaner, Krisenteam, Putzkolonne und Multitasking-Wunder.“ Doch mit Zusammenhalt, Flexibilität und viel Engagement wuchs das Team noch enger zusammen – stets mit dem Blick auf das Wichtigste: die Kinder.

Bürgermeister Martin Stoiber zeigte sich stolz über die gelungene Umsetzung und betonte die Bedeutung der Maßnahme für eine familienfreundliche Stadtentwicklung. Rund drei Millionen Euro wurden investiert, davon knapp 700 000 Euro als Förderung durch die Regierung der Oberpfalz. Gegenwärtig wird die Einrichtung tagtäglich von über 200 Kindern, aufgeteilt in fünf Gruppen, drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen besucht. Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler brachte es bei seiner Laudatio auf den Punkt: „Wer ein Kinderhaus baut, der baut für die Zukunft.“ Als symbolisches Geschenk überreichte er Bauklötze und einen Zuschuss für neues Spielzeug.

Chef des bei der Maßnahme federführenden Architekturbüros, Georg Kerschberger, zugleich Stadtrat und Loiblinger, konnte nach der kürzlichen Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in unmittelbarer Nähe, nun ein weiteres ortsbildprägendes Projekt abschließen. Die Erweiterung des Kinderhauses um 500 Quadratmeter und die Neugestaltung des Außengeländes trotz beengter Verhältnisse durch den benachbarten Bach zeugen von hoher planerischer Qualität. Auch ein neuer Parkplatz mit 30 Stellplätzen und nachhaltige Maßnahmen wie eine große Photovoltaikanlage sowie die zentrale Wärmeversorgung über das alte Schulhaus gehören zur Modernisierung. Dank der guten Firmen lag man im Zeitplan, bis auf den einen Tag im September letzten Jahres, wo eine Leckage im Rohrleitungssystem den Neubau flutete und die Fertigstellung um ein halbes Jahr zurückwarf. Symbolisch überreichte er einen Schlüssel an Bürgermeister Stoiber, sowie die Leitung des Kinderhauses und übergab so das Gebäude in deren verantwortungsvollen Hände.

Pfarrerin Maria Ammon und Pfarrer Dr. Kazimierz Pajor segneten gemeinsam das neue Haus und stellten es symbolisch unter den Schutz Gottes. Besonders rührend: Jedes Kind erhielt von Pfarrerin Ammon einen Teddybär als Zeichen des Trostes – ermöglicht durch die Selbsthilfegruppe Kinderkrebs Cham und deren Vertreterin Stephanie Franke. Zu guter Letzt meldeten sich Sonja Billig und Simone Roiger zu Wort. Die beiden Vorsitzenden des Förderkreises übergaben einen Erfindertisch sowie ein Puppentheater und dankten den vielen Helfern und Unterstützern, die durch ihre Spenden und ihr Engagement beitragen, die besonderen Wünsche der Kinder finanzieren zu können.

Den emotionalen Höhepunkt des Tages bildete der Auftritt der Regenbogenkids. Mit viel Begeisterung führten die Kinder Lieder, Tänze, Trommel- und Theatereinlagen auf, die sie mit ihren Erzieherinnen in intensiven Vorbereitungen einstudiert hatten. Besonders die Darbietung des Liedes mit dem zum Anlass passenden Titel: „Ich schenke dir einen Regenbogen“ honorierten die Anwesenden mit großem Applaus. Ein buntes Rahmenprogramm rundete das Fest ab: Edelsteinsuche im Sandkasten, Rainbow Face-Painting, Glitzertattoos, Bastelaktionen und eine Button-Werkstatt ließen Kinderherzen höherschlagen. Im „Kinderhaus-Kino“ konnten Besucher eigens produzierte Filme über den Alltag in der Einrichtung anschauen. Für das leibliche Wohl sorgten liebevoll dekorierte Bierzeltgarnituren, herzhaftes Grillgut und süße Leckereien – musikalisch untermalt vom Duo „Lenzen & Partner“.

So wurde der Tag der offenen Tür nicht nur zu einer gelungenen Feier des 50-jährigen Bestehens, sondern auch zu einem eindrucksvollen Start in eine neue Ära für das Kinderhaus am Regenbogen – ganz nach den Worten von Eva Vogl: ein Ort, an dem Kinder wachsen, lachen und ihre Welt entdecken dürfen.



Wanderabend der Damen im Schützengau Cham
bei der Schützengilde 1898 Chammünster am Mittwoch 09. Juli 2025
Treffpunkt: Schützenheim, Pfarrer-Mandl-Straße 21 (am Sportgelände)
93413 Cham – Chammünster
Wir laufen zur Kirche, wo es eine Führung durch die Kirche und Kapelle
mit Karner gibt. Da die Führung einige Zeit dauern wird, laufen wir
anschließend zum Schützenheim zurück.
Für die Strecke zurück zum Schützenheim, gib es für die Damen, die nicht
so gut zu Fuß sind, einen Fahrdienst.
Nach der Wanderung treffen wir uns im Schützenheim zum Grillabend,
wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt wird.
Sollte es stark regnen, dann treffen wir uns gleich im Schützenheim zum
gemütlichen Beisammensein.
Wir würde uns freuen, wenn wieder viele daran teilnehmen.
Wünsche Euch noch eine schöne Zeit, bis bald in Chammünster.
…. leider noch kein Bericht erhältlich


Pressebericht vom 01.07.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

1,7-Millionen-Euro-Projekt: Neues Gerätehaus in Loibling-Katzbach gesegnet

Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Fest zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach feierte die traditionsreiche Wehr am Wochenende ein weiteres bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte: die feierliche Segnung des neu gestalteten und modernisierten Gerätehauses an der Loiblinger Straße.

Mehr als drei Jahre dauerten die Planung und die Umsetzung des anspruchsvollen Projekts. Nun wurde der Abschluss der Bauarbeiten mit einem großen Festakt und zahlreichen Gästen würdig begangen. Dafür hatte die aktive Mannschaft unter Leitung der Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger sowie Kommandant Martin Schoplocher und Vize Benjamin Kreitinger keine Mühen gescheut und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.

Schon am frühen Nachmittag herrschte bei hochsommerlichen Temperaturen reger Betrieb. Besucher aller Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, das modernisierte Gebäude zu besichtigen und sich fachkundig durch die neuen Räumlichkeiten führen zu lassen. Die technischen Neuerungen und die klare funktionale Trennung von Einsatz- und Sozialbereichen sorgten für viel Anerkennung.

So verfügt das Erdgeschoss nun über drei Fahrzeugstellplätze, Umkleiden, WC-Anlagen und eine Werkstatt. Im Obergeschoss befinden sich ein heller Schulungsraum, das Büro für die Kommandanten sowie ein eigener Bereich für die Jugendfeuerwehr.

Besonderes Markenzeichen der Wehr ist, dass sie neben Löschfahrzeug und Logistik-Lkw mit dem Kommandowagen Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-OEL) über ein Fahrzeug verfügt, welches im Landkreis nur noch in Arrach zu finden ist. In einer ansehnlichen Technikschau wurde neben den Fahrzeugen das moderne und leistungsfähige Equipment präsentiert, welches vor allem die technikbegeisterten unter den Gästen ins Schwärmen brachte.

Für die kleinsten Feuerwehrfans wurde mit einem Kinderparcours samt Gummistiefel-Weitwurf, Spritzenhaus und Feuerwehrauto-Wettrennen ein spielerisches Highlight geboten. Bei der Verlosung freuten sich Theo Bräu, Emilia Barak und Viola Skibba über attraktive Gewinne.

Den Festakt eröffnete Vorsitzender Haller mit der Begrüßung der Ehrengäste. Neben Bürgermeister Martin Stoiber, Kreisbrandrat Mike Stahl und dem ehemaligen Schirmherrn und Architekten Georg Kerschberger waren zahlreiche Stadtratsmitglieder, Vertreter der ausführenden Firmen sowie Delegationen anderer Feuerwehren anwesend. Kommandant Schoplocher würdigte die herausragende Gemeinschaftsleistung der vergangenen Jahre. Trotz der Belastungen während der Umbauphase habe man stets zusammengehalten. Das neue Gerätehaus sei nicht nur eine bauliche Investition, sondern ein starkes Zeichen für die Zukunft des Ehrenamts, für die Ausbildung der Feuerwehrjugend und die Einsatzbereitschaft der gesamten Wehr.

Für Bürgermeister Stoiber schlagen die Kameraden in Loibling-Katzbach mit dem modernisierten Gebäude ein neues Kapitel auf. „Es bietet nicht nur Platz für moderne Technik, sondern auch für Ausbildung, Kameradschaft und Zusammenhalt.“ Zudem würdigte Stoiber das Engagement der Mitglieder.

„Gebäudehüllen kann man bauen – aber die große Kunst besteht darin, diese mit engagierten Menschen zu füllen“. Diese Aussage bildete den Kern des Grußwortes von Kreisbrandrat Stahl. Dank gelte nicht nur den Planern und den Verantwortlichen, sondern besonders jenen, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Und in dieser Disziplin stehe die Wehr Loibling-Katzbach ganz weit vorne.

Architekt und Stadtrat Kerschberger freute sich, dass nun – parallel zur Erweiterung des Kindergartens – ein weiteres ortsbildprägendes Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Trotz Verzögerungen durch Fachkräftemangel, lange Lieferzeiten und komplexe Vergabeverfahren konnte das Gebäude planmäßig in zwei Abschnitten realisiert werden. Kerschberger zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Das neue Feuerwehrhaus entspreche modernen technischen und gesetzlichen Anforderungen.

Besonders betonte er die gelungene Integration in die Ortsmitte, in der FFW-Haus, Kinderhaus, Vereinshaus, Sportanlage und ein gemeinsamer Parkplatz sinnvoll aufeinander abgestimmt seien – ergänzt durch ein übergreifendes Energiekonzept mit zentraler Heizungsversorgung. Kerschberger wünschte der Wehr viel Erfolg mit dem neuen Haus und den künftigen Fahrzeugen. Symbolisch überreichte der Architekt einen Schlüssel an Bürgermeister und Kommandanten und übergab somit den 1,7 Millionen Euro teuren Bau an die Hausherren.

Stadtpfarrer Dr. Kazimierz Pajor läutete mit einem Gebet die Segnung ein und hob hervor, dass das Feuerwehrhaus nicht nur ein funktionaler Ort sei, sondern ein Raum des Schutzes, der Bereitschaft und der Hilfe am Nächsten – zentrale Werte, die auch im christlichen Glauben verankert seien. Durch die Besprengung mit Weihwasser stellte er das Haus unter den Schutz Gottes.

Den feierlichen Schlusspunkt setzte das gemeinsame Banddurchschneiden durch die Verantwortlichen. Bei Spezialitäten vom Grill, frisch gezapftem Bier und zünftiger Musik feierten die Besucher anschließend bis in die späten Abendstunden.


Pressebericht vom 21.06.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Glaube, Gemeinschaft, Sonne

Würdige Fronleichnamsfeier in St. Josef mit Prozession zu vier Altären
Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Pfarrei St. Josef am Donnerstag das Hochfest Fronleichnam mit einer eindrucksvollen Messe und einer feierlichen Prozession. Stadtpfarrer Dr. Kazimierz Pajor und Konzelebrant Pater Ben begrüßten eine große Gemeinde, darunter zahlreiche Kommunionkinder und Vertreter weltlicher Vereine, um die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie zu ehren.
Begleitet von den festlichen Klängen der Blaskapelle Pfeffer aus Wetterfeld zog der liturgische Zug – angeführt von Ministranten, Lektoren und anderen Helfern – in die Kirche ein. Im Evangelium verkündete Pater Ben das Gleichnis der wundersamen Brotvermehrung. Pfarrer Pajor sprach in der Predigt besonders die Kommunionkinder an und brachte ihnen die Ursprünge des Fronleichnamsfestes näher. Sein Ursprung geht maßgeblich auf die Visionen der Juliana von Lüttich zurück. Von Frömmigkeit tief geprägt, hatte sie ab 1209 wiederholt eine eindrucksvolle Erscheinung. Sie sah die Kirche in der Gestalt eines leuchtenden Vollmondes, in dem jedoch ein dunkler Fleck zu erkennen war. Diese Erscheinung wurde ihr – so berichtete sie – von Christus selbst gedeutet: Der dunkle Fleck symbolisiere das Fehlen eines liturgischen Festes, das ausschließlich dem Altarsakrament gewidmet sei. Sie fühlte sich berufen, dieses Deizit zu beheben.
Nach vielen Widerständen führte Papst Urban IV. 1264 das Fest Corpus Christi für die gesamte Kirche ein.
Nach der Messe formierte sich die große Prozession durch die Straßen von Cham-West. Unter dem kunstvoll geschmückten Baldachin wurde die Monstranz mit dem Allerheiligsten getragen. Den Auftakt bildete , Kreuzträger Max Wanninger, gefolgt von stattlichen Abordnungen der Marianischen Männerkongregation, der FFW Loibling-Katzbach, der Schützenvereine aus Katzbach und Katzberg, der Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling sowie des Glockenvereins Wackerling. Polizei und BRK sorgten für das sichere Geleit.
An vier prachtvoll geschmückten Außenaltären – bei den Familien Fechter und Ansel, an der Kreuzung Josef-Heilingbrunner-Straße – Bäumlstraße sowie am Kirchplatz – wurden Evangeliumstexte gelesen und Fürbitten gesprochen. Zum Abschluss erteilte Pajor den sakramentalen Segen und dankte allen Beteiligten: den liturgischen Helfern, den Gestaltern der Altäre sowie den Anwohnern, die mit viel Hingabe ihre Häuser und Gärten geschmückt hatten.
Kirchenpfleger Dr. Thomas Frisch und Sabrina Wanninger, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, dankten Pater Ben für seine engagierte Vertretung während des Urlaubs von Pfarrer Pajor und überreichten ihm einen Präsentkorb. Mit dem feierlichen Schlusslied „Großer Gott, wir loben dich“ und dem Glockengeläut der Pfarrkirche endete der kirchliche Teil.
Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum Beisammensein ins Pfarrheim ein, wo die Festgemeinde den Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen ließ.

Pressebericht vom 26.05.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Ehrung Vereinsmeister

Die Siegerehrung der diesjährigen Vereinsmeister stand im Mittelpunkt der Saisonabschlussfeier der Aktiven der Katzbacher Talschützen. Nach einem gemeinsamen Abschlussessen dankte Schützenmeister Franz Pillmeier allen Mitgliedern für die Teilnahme an den Rundenwettkämpfen sowie an den Schießabenden. Mit Münzen und Urkunden wurden die Vereinsmeister geehrt.
Luftgewehr, Schützenklasse I: 1, Michael Popp, 336 Ringe, 2. Josef Meier, 301;
Schützenklasse II: 1. Wolfgang Plötz, 374;
Schützenklasse III: 1. Werner Pollak, 367, 2. Franz Pillmeier, 350, 3. Reinhold Trauig, 316;
Schützenklasse IV: 1. Wolfgang Plötz sen., 384, 2. Hans Kollmer, 371, 3. Alois Holzinger, 336;
Damen I: 1. Katrin Ederer, 382, 2. Martina Seidl, 368, 3. Marion Siebenhandl, 333;
Damen III: 1, Alexandra Mühlbauer, 339;
Luftpistole, Damen III: 1. Sabine Pillmeier, 326;
Schützen I: 1. Andreas Holzinger, 329;
Schützen II: 1. Rudi Bucher, 355;
Schützen III: 1. Andreas Hirmer, 343;
Schützen IV: 1. Wolfgang Plötz sen., 350, 2. Armin Hruby, 316
Pressebericht vom 12.05.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Helmut Luger ist der Gaukönig 2025

Den Titel als neue Gauliesl holt sich Franziska Wochalski – Ergebnisse streng geheim gehalten

Von Ferdinand Schönberger

Roding. Festliche Stimmung in der hübsch dekorierten und mit Lichteffekten erstrahlenden Stadthalle Roding, der feierliche Einmarsch der amtierenden Liesl und Könige, die Proklamation der neuen Majestäten, Ehrungen für langjährige Vereinsfunktionäre und dazu Tanzmusik für Jung und Alt: Wie alle Jahre stand der Gauball des Schützengaus Cham auf dem Programm und wurde am Samstag wieder zu einem Höhepunkt im Vereinsleben.
Dem 1. Gauschützenmeister Thomas Platzer war die Freude anzusehen, dass der Saal voll besetzt war. Als große Ehre bezeichnete er den Besuch des Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) Franz Brunner aus Maxhütte-Haidhof. Besondere Grüße galten auch dem OSB-Vizepräsidenten und stellvertretendem Gauschützenmeister Christoph Kuchenreuter aus Cham sowie Armella Stelzer, Gauehrendame, Ehrenmitglied des OSB und stellvertretende Gauschützenmeisterin. Er grüßte zudem die Gaukönige Fabian Seidl (LG) und Max Irrgang (LP), die Gaujugendkönige Emma Pfeilschifter (LG) und Philipp Luger (LP), alle Mitglieder der Gauvorstandschaft, die Gaugeschäftsführung mit Franz Pillmeier und dessen Stellvertreter Sven Schmuderer sowie die Sportleitung unter Christian Fischer und Mimi Hauser.

Dann hieß es: Der Ball ist eröffnet. Durch die beschwingten Klänge des Grenzland Trios aus Arnschwang mit Erwin Breu, Marco Lerchenberger und Franz Aschenbrenner füllte sich die Tanzfläche von Anfang an. Ob mit Trompete, Klarinette und Akkordeon bei Polkas, Walzer, Boarischen und Zwiefachen oder mit Keyboard, E-Gitarre und E-Bass bei Oldies – das Ensemble hatte immer die passende Musik parat.
Um 21 Uhr stand mit dem traditionellen Einzug der Würdenträger in festlicher Garderobe und mit ihren Schützenketten das erste Highlight der Veranstaltung an. Damit wurden ihre Verdienste im Schützenwesen gewürdigt. Bei namentlicher Ankündigung der Gaukönige und Gauliesl sowie Könige und Liesl aus den Vereinen marschierten diese zu flotter Musik und unter viel Applaus in den Saal, versammelten sich auf der Tanzfläche und drehten dann dort eine Walzerrunde.
Dann folgte durch den Gausportleiter Christian Fischer die von allen gespannt erwartete Königsproklamation, denn die Ergebnisse wurden wieder streng geheim gehalten.
Den Titel Gaukönig 2025 holte sich mit dem Teilerwert 10,7 Helmut Luger (Burgschützen Neuhaus). Ein Teiler ist eine Maßeinheit, die angibt, wie weit der Mittelpunkt eines Schusses vom absoluten Zentrum der Zielscheibe entfernt ist. Beachtlicherweise schafften alle Teilnehmer bis zum Platz 14 einen Teilerwert unter hundert.
Bei den Männern heißt der 2. Ritter (84,3 Teiler) Horst Tischner (Adler Willmering), der 1. Ritter (69,5 Teiler) Werner Konnert (Höllenbachtaler Rettenbach) und zum Gauschützenkönig wurde mit 53,2 Teiler Bernhard Gigler (Pylsteinia Sattelpeilnstein) gekrönt.
Den Titel Gaujugendkönigin LG errang Emma Pfeilschifter (Talschütz Katzbach) vor Mia Gruber (SV Cham-West) als 1. Ritterin und Carolin Hirmer (Talschütz Katzbach) als 2. Ritterin. Gaujugendkönig LP wurde Philipp Luger (Burgschützen Neuhaus).

Die jeweiligen bisherigen Majestäten wurden feierlich entthront und den neuen ihre Schützenketten überreicht, ehe sie zur Polka Schützenliesl ihren Ehrentanz absolvierten.
Im Rahmen des Gauballs fanden dann die Ehrungen verdienter Mitglieder statt, bei der Christoph Kuchenreuter jeweils die Laudatio hielt und die Urkunden von ihm, Franz Brunner und Thomas Platzer überreicht wurden. Mit dem Verdienstkreuz in Silber (OSB) geehrt wurden Gerhard Greiml und Karlheinz Huber (beide Pylsteinia Sattelpeilnstein), Alois Holzinger (Talschütz Katzbach) und Anna Feldbauer (Burgschützen Neuhaus). Die Große Verdienstauszeichnung in Silber (OSB) erhielt Stefan Klein (Burgschützen Neuhaus).
Gleich an fünf Personen wurde das Ehrenkreuz in Bronze (DSB) verliehen: an Franz Hausladen (Gau Cham/Großbergerdorf), Christian Fischer (Gau Cham/Kolmberg), Inge Kempf (Schützenverein Cham-West), Bettina Weber (Burgschützen Neuhaus) und Gerlinde Bösl (VSG Cham).
Mit dem Ehrenkreuz in Silber (DSB) wurde Dietmar Klein (Burgschützen Neuhaus) ausgezeichnet und Johann Semmelbauer (Talschütz Katzbach) konnte die Goldene Medaille am grünen Band (DSB) in Empfang nehmen.


Die vom OSB-Präsidenten Brunner gestiftete Geburtstagsscheibe 2024 gewann Christian Fischer ((Bergschützen Kolmberg)

Weitere Ergebnisse

Luftgewehr (LG): In der neu geschaffenen Disziplin Luftgewehr (LG) Auflage, die sich besonders für Seniorinnen und Senioren wachsender Beliebtheit erfreut, wurde Hans Heumann (Edelweiß Radling) 2. Ritter (30,5 Teiler) und Birgit Altmann (Bergschützen Katzberg) 1. Ritter (27,0 Teiler).
Luftpistole (LP): Das Gauschießen mit der Luftpistole (LP) brachte folgende Resultate: 2. Ritter (49,6 Teiler) Emil Stuber (Pistolengruppe Cham), 1. Ritter (48,9 Teiler) Franz Eigenstetter (Höllbachtaler Rettenbach) und neuer Gaupistolenkönig (32,4 Teiler) Andreas Sand (SG 1898 Chammünster).
Luftgewehr Damen: In der Disziplin Luftgewehr konnte Sonja Gerschütz (Bergschützen Katzberg) bei 62,2 Teiler den Titel der 2. Ritterin erringen, Katharina Hundshammer wurde mit 53,4 Teiler 1. Ritterin.
Den Titel als neue Gauliesl holte sich Franziska Wochalski (SV Cham-West) bei einem Teiler von 29,6.

Pressebericht vom 03.05.2025
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

31-Meter-Baum steht
In Katzbach wird Gemeinschaft gepflegt

Wenn in Katzbach der Maibaum aufgestellt wird, dann wird nicht nur ein Stück Brauchtum gepflegt, sondern auch echter Gemeinschaftsgeist zelebriert. So auch in diesem Jahr, als die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach unter der bewährten Leitung ihrer beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger am malerischen Dorfanger erneut für eine rundum gelungene Veranstaltung sorgten.
Die perfekte Kulisse für das traditionelle Baumspektakel war im Vorfeld mit viel Liebe zum Detail hergerichtet worden. Während die Jugendfeuerwehr am Abend unter Federführung von Stefan Simmet mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill für das leibliche Wohl sorgte, richteten sich die Blicke der zahlreichen Besucher auf den 31 Meter hohen, festlich geschmückten Hauptdarsteller, der traditionell mit reinem Muskelschmalz in die Vertikale gehievt wurde.
Wie in den Vorjahren übernahm Kreisbrandmeister Hans Hochmuth die Koordination an den sogenannten „Schwalben“. Mit Sachverstand und kräftig klingendem „Ho ruck!“ dirigierte er das Team unfallfrei durch die schweißtreibende, knapp zweistündige Prozedur. Dabei wurden sie tatkräftig von Reinhard Rädlinger und Toralf Bethmann unterstützt, die an den Schubstangen für ein sicheres Umsetzen der Schwalben sorgten.
Der diesjährige Maibaum, eine Spende der Stadt aus dem Spitalwald, brachte aufgrund seines beachtlichen Stammumfangs besonders viel Gewicht mit – und somit auch eine besondere Herausforderung für die Helfer. Nachdem der Baum schließlich sicher im Fundament verkeilt war, gab es zur Belohnung die erste wohlverdiente Halbe Freibier.
In geselliger Bierzeltatmosphäre samt Live-Blasmusik wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und der Wonnemonat Mai begrüßt. Emilia Richter war die Glücksfee, die mit den Vorsitzenden Haller und Rädlinger zur späten Stunde das Los von Toralf Bethmann zog und ihn so zum glücklichen Gewinner des Maibaums machte.