2019/20

 
Bericht vom 20.09.2019

Glockenturm erhielt den Segen

Ein Beispiel, wozu eine Gemeinschaft imstande ist, um Brauchtum zu bewahren und vor dem Aussterben zu retten, findet sich am Dorfanger in Wackerling. Dort steht seit diesem Jahr ein Glockenturm, den die Mitglieder des Vereines Dorfglocke Wackerling mit viel Fleiß, Engagement und Spendenbereitschaft errichtet haben. Am Wochenende erhielt der Turm seinen kirchlichen Segen.

Die Geschichte geht viele Generationen zurück und man weiß heute nicht mal mehr genau, warum sich die Einwohner von Wackerling eine kleine Glocke angeschafft haben. War es die übliche Volksfrömmigkeit von damals, als mit einer Glocke täglich zu den gewohnten Gebeten gerufen wurde? Oder läutete sie bei Unglück oder Gefahr? Beides ist möglich.

550 Stunden Eigenleistung
Die erste Glocke musste in den Anfangsjahren des 2. Weltkrieges der Rüstung geopfert werden und wurde eingeschmolzen. In einem feierlichen Akt weihte man 1989 den neuen Glockenturm, noch auf dem Haus der Familie Schlamminger, ein. Über Jahrzehnte begleitete die Glocke die Bewohner der kleinen Ortschaft als Taktgeber, bis 2014 das altersschwache Bauernhaus einem zeitgemäßen Neubau weichen musste.

Es dauerte nicht lange, bis die Wackerlinger beschlossen, der heimatlos gewordenen Glocke ein neues Domizil zu suchen und gründeten den Verein Dorfglocke Wackerling. Unter dem Vorsitz von Beate Holzinger wurden Spenden gesammelt und Neumitglieder geworben. Das Architekturbüro Kerschberger erstellte die notwendigen Planungen und Sepp Simml die Statik.

Mit Unterstützung durch die Stadt Cham erfolgte am 13. April der Spatenstich, am 24. Mai war Richtfest für die hölzerne Tragkonstruktion, erstellt von der Zimmerei Ederer aus Rhanwalting. Es ist neben den großzügigen Spenden vor allem den zahlreichen freiwilligen Helfern zu verdanken, dass nach circa 550 Stunden Eigenleistung ein imposantes Bauwerk entstehen konnte. Es wäre übertrieben zu behaupten, dass Petrus den Einsatz der Beteiligten mit perfektem Wetter belohnen wollte, jedoch schenkte er den Wackerlingern an den beiden Festtagen strahlenden Sonnenschein. Folglich kamen die Besucher in Scharen und übertrafen die Erwartungen der Verantwortlichen. Angeführt von der Kapelle De Kloane Blosmuse unter Leitung von Stadtrat Sepp Blaha wurde das Fest mit einem feierlichen Einzug eröffnet.

Glocke wiegt 45,36 Kilogramm
Stadtrat Georg Kerschberger zapfte mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an, und beim Glockenquiz schätzte Josef Schwarzfischer aus Rhanwalting das Gewicht der Glocke (45,36 Kilogramm) auf das Gramm genau.

Der Sonntag wurde mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Dr. Kazimierz Pajor, begonnen. In seiner Predigt hob der Geistliche den Glockenturm als Werk der Dorfgemeinschaft hervor. Er verwies auf die Bedeutungen des Läutens der Dorfglocke. Zum einen erklingt sie als Sterbeglocke und zum anderen als Erkennungszeichen des Angelusgebetes.

Bei Letzterem solle das Läuten zu einem kurzen Angelusgebet einladen und erinnere somit dreimal am Tag an das Geheimnis der Menschwerdung Christi und die damit verbundene Erlösung. “Beten wir es zu Hause, auf dem Feld, unterbrechen wir den Tag für wenige Minuten und grüßen wir die Gottesmutter Maria und unseren Erlöser Jesus Christus mit dem Angelusgebet”, predigte Pajor. Am Ende der Messe segnete er den Glockenturm, und die Gläubigen beteten zum Geläut. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Kapelle Da Blechschon begleitet. Bis spät am Abend wurde die Einweihung gefeiert.

Geschichtliches
Anfänge: Die erste Glocke erwarb die Familie Siegl (später Schlamminger) und installierte diese in einem kleinen Glockenturm auf dem First ihres Bauernhauses.

1949: Auf Initiative der vier Wackerlinger Familien Siegl, Brückl (jetzt Lex), Laubmeier und Dankerl wurde im Jahr 1949 für 1000 Mark eine neue Glocke angeschafft.


Bericht vom 10.09.2019

Schießbeginn bei den Talschützen

Traditionell eröffneten die Talschützen zum Katzbacher Kirta ihre neue Schießsaison mit dem Alois-Babl-Gedächtnisschießen. Mit diesem Wettkampf über Kimme und Korn erinnern die Sportler mit Luftgewehr und Luftpistole ihrem treuem Vereinsmitglied und Kassenverwalter Alois Babl. Sehr zufrieden zeigte sich Schützenmeister Franz Pillmeier mit der Resonanz des ersten Schießabends im Vereinsheim. Der Wanderpokal, gestiftet von Bernhard Haberl ein Neffe von Alois Babl, wurde heuer zum vierten Mal ausgeschossen. Mit einem 25,4 Teiler war Andreas Holzinger der Gewinner, gefolgt von Roswitha Semmelbauer 34,8 Teiler und Josef Meier 41,3 Teiler.

Im Anschluss gab es Kücherl von Maria Hutterer, die extra für diesen Schießabend gebacken wurden, da der Katzbacher Kirta bereits eine Woche zuvor stattfand.


Bericht vom 26.08.2019

Gelungene Feier

War es noch ein sonniger Sommertag oder schon ein Herbsttag – das alljährliche Dorffest des FC Katzbach stand auch heuer wieder unter einem guten Stern. Große Aktivität herrschte bereits seit einigen Tagen auf der Sportarena des Vereins, um dieses bereits zur Tradition gewordene Fest für alle vorzubereiten. Man wollte den Gästen wieder ein gutes Programm bieten, das mit einem geselligen Abend am Samstag eröffnet wurde. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dabei die Stoabeißer, die unermüdlich bis in die tiefe Nacht aufspielten.

Am Sonntag wurden die FCler schon sehr früh aktiv, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Und wie immer bei diesem Fest, begann dieses mit einem Gottesdienst im Garten des alten Schulhauses. Pfarrer Kazimierz Pajor ließ es sich nicht nehmen, den Gottesdienst in diesem Stadtteil selbst zu zelebrieren. Mit einem herzhlichen “Grüß Gott” begrüßte er die zahlreichen Gottesdienstbesucher, die diese Messe in der freien Natur mitfeiern wollten. Seine Predigt wirkte etwas nachdenklich, es waren Gedanken zum Tagesevangelium, wo die “Tür zum ewigen Leben” im Mittelpunkt stand. Jesus sei die Tür zum ewigen Leben und diese sei für alle da. Doch diese Tür sei eng. Und weiter: “Der Himmel fällt uns nicht in den Schoß. Christliche Werte werden aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt. Es gibt auch keine reservierten Plätze und jeder muss sich darum bemühen. Unter einem Grabeshügel ist es zu spät.” Organist Josef Meindl umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Am Ende des Gottesdienstes sprach Georg Zängl, Vorstand des Hauptvereins, noch Begrüßungsworte und dankte allen für ihre Mithilfe bei der Vorbereitung dieses Festes. Anschließend wurde beim Vereinsheim und auf dem weiten Gelände weitergefeiert. Dort gab es Frühschoppen und Mittagessen, mit Musik von Alleinunterhalter Thomas Semmelbauer. Es gab auch ein eigenes Programm für die Kinder, die sich an Spielen und einer Hüpfburg erfreuen konnten. Ins Nachmittagsprogramm eingebettet wurde dann das Fußballspiel der Herrenmannschaft des FC Katzbach gegen den SV Rimbach.


Bericht vom 20.08.2019

Feuerwehr holt sich den Titel

Am Mittwoch und Donnerstag hat auf den Stockbahnen des FC Katzbach die diesjährige Dorfmeisterschaft stattgefunden. 28 Mannschaften traten an diesen zwei Tagen gegeneinander an. Es gab wieder die Unterteilung in Amateure und Profis.

Am Mittwoch starteten folgende Mannschaften und erreichten diese Ergebnisse: Gruppe 1 Amateure: 1. Allescher Stammtisch 14:0 Punkte, 2. Fa. Alt Bau 10:4 Punkte Stockzahl 2,114, 3. FFW Loibling-Katzbach 10:4 Punkte Stockzahl 1,574, 4. FC-Vorstandschaft 8:6 Punkte Stockzahl 1,180, 5. AH-Fußballer 8:6 Punkte Stockzahl 0,966, 6. FC-Fußballer 4:10 Punkte, 7. Die geilen Jungs 2:12 Punkte, 8. A-Team 0:14 Punkte; Gruppe 2 Profis: 1. Team Maria 14:0 Punkte, 2. Siemens 10:4 Punkte, 3 Team Veronika 8:6 Punkte Stockzahl 1,589, 4. De Zamgwürfelten 8:6 Punkte Stockzahl 1,530, 5. Achenseefahrer 6:8 Punkte, 6. Chammünsterer AH 4:10 Punkte Stockzahl 0,719, 7. Team Helga 4:10 Punkte Stockzahl 0,439, 8. Blumen u. Gartenfreunde 2:12 Punkte;

Am Donnerstag folgten die Gruppen 3 und 4: Gruppe 3 Profis: 1. Bosler 10:0 Punkte, 2. Bayern Fan Club III 8:2 Punkte, 3. 1860 Fan Club 6:4 Punkte, 4. Mix Team Kathrin 2:8 Punkte Stockzahl 0,6666, 5. Talschützen 2:8 Punkte Stockzahl 0,3645, 6. Skiabteilung 2:8 Punkte Stockzahl 0,2321; Gruppe 4 Amateure: 1. Engelsdorfer 8:2 Punkte Stockzahl 2,200, 2. Pitzlinger 8:2 Punkte Stockzahl 1,8421, 3. Bayern Fan Club II 6:4 Punkte, 4. Bayern Fan Club I 4:6 Punkte Stockzahl 1,4406, 5. Team Daininger 4:6 Punkte Stockzahl 0,9565, 6. Loiblinger Siedler 2:8 Punkte;

Im Endschießen standen sich folgende Mannschaften gegenüber: Bei den Profis: Team Maria, Siemens, Team Veronika, Bosler und Bayern Fan Club I. Bei den Amateuren waren es Allescher Stammtisch, Fa. Alt Bau, FFW Loibling-Katzbach, Engeldorfer und Pitzlinger. Das Ergebnis des Endschießens: Profis 1. Bayern Fan Club III 8:0 Punkte, 2. Bossler 5:3 Punkte Stockzahl 1,657, 3. Team Maria 5:3 Punkte Stockzahl 1,200, 4. Siemens 2:6 Punkte, 5. Team Veronika 0:8 Punkte; Bei den Amateuren: 1. FFW Loibling-Katzbach 8:0 Punkte, 2. Pitzlinger 4:4 Punkte Stockzahl 1,071, 3. Allescher Stammtisch 4:4 Punkte Stockzahl 0,6388, 4. Engelsdorfer 2:6 Punkte Stockzahl 0,6231, 5. Team Veronika 0:8 Punkte;

Dorfmeister 2019 und Wanderpokalgewinner wurde bei den Profis der Bayern Fan Club III. Bei den Amateuren holten sich die FFW Loibling-Katzbach den Dorfmeister-Titel und den Wanderpokal.

Die Platzierungen
Profis: 1. Bayern Fan Club III, 2. Bossler, , 3. Team Maria, 4. Siemens, 5. Team Veronika

Amateure: 1. FFW Loibling-Katzbach, 2. Pitzlinger, 3. Allescher Stammtisch, 4. Engelsdorfer, 5. Team Veronika


 
Bericht vom 06.08.2019

Mit flotter Marschmusik durch Cham

Tradition Zum 53. Mal fand das internationale Musikfest “Klingendes Cham” statt. An die 2000 Teilnehmer waren in der Kreisstadt.

Es hat schon Gänsehautcharakter, wenn sich unter den Marschklängen der Stadtkapelle Cham der riesig lange Festzug in Bewegung setzt. Voran die Polizei, dann die zwei Reiter, der Taferlbub und dann die Kolpingmusikanten. Volksfestpräsident Sepp Altmann ist die Erleichterung anzusehen, dass bis dahin alles geklappt hat, Karin Bucher genießt den letzten Gang als Bürgermeisterin beim Volksfestumzug und die stellvertretende Landrätin Johanna Etti ist in Feierlaune. Sehr viele Gäste haben sich am Straßenrand versammelt, um sich den einen und anderen Jubelverein anzuschauen. Die Partnerstadt Zele aus Belgien ist mit dabei, Gäste aus dem Nachbarland Tschechien tanzen durch die Straßen und die Schnalzlergruppe aus Österreich lässt es ganz schön krachen.

Immer wieder schön anzuschauen sind die verschiedenen Spielmannszüge. Wie im vergangenen Jahr endete der Festzug im ASV Stadion. Dort fand heuer eine Bayernpremiere statt. Alle Blaskapellen und Spielmannszüge stimmten in zwei Märsche ein, die extra von Hermann Dirscherl aus Furth im Wald komponiert wurden. Den krönenden Abschluss bildete ein Böller-Schuss.

Insgesamt 54 Vereine und Musikkapellen, mit an die 2000 Teilnehmer konnte Volksfestpräsident Sepp Altmann im ASV Stadion zum 53. internationalen “Klingendes Cham” begrüßen. Und dann gings ins Festzelt, wo die Oktoberfestkapelle “Otto Schwarzfischer” aufspielte.


Bericht vom 18.05.2019

Feuerwehrmann mit Leib und Seele: Ludwig Kalz 70

Mit einem Weckruf überraschte die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach ihr Ehrenmitglied.

Mit Blasmusik stand die Vorstandschaft der FFW Loibling-Katzbach am Donnerstag um 6 Uhr in der Früh vor der Haustür der “Kalz-Öde” in der Rötzer Straße, um dem Vorsitzenden Ludwig Kalz zum 70. zu gratulieren. Auch KBI Marco Greil und KBM Hans Hochmuth waren unter der Gratulantenschar. Kalz, gebürtiger Arnschwanger, kann auf einen Feuerwehr-Lebenslauf wie kaum ein anderer zurückblicken. Er trat 1965 in seine Heimatwehr Arnschwang ein. Nach der Hochzeit mit Ehefrau Maria fand er in Katzbach seine Heimat. Für ihn war es selbstverständlich, 1974 als aktives Mitglied zur FFW Loibling-Katzbach zu wechseln. 1977 wurde er 2. Kommandant, 1989 Kommandant. Am 1. März 1990 wurde er Kreisbrandmeister für 14 Feuerwehren im Inspektionsbereich. 22 Jahre hatte er dieses Amt inne. Als Florian Cham 3/3 war und ist er bei “seinen” Feuerwehren auch heute noch geschätzt. Lange Jahre war er bis 2001 Inspektionsjugendwart, von 1994 bis 2002 2. Kreisjugendwart. Kalz war Abnahmeberechtigter der Deutschen Jugendfeuerwehr. Von 1995 bis 2012 war er Leiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung im Landkreis Cham. Seit 1999 ist er als Luftbeobachter für den Katastrophenschutz im Einsatz. Obwohl er bei seiner Heimatfeuerwehr Ehrenkommandant und Ehrenmitglied ist, übernahm er die Funktion des Vorsitzenden. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsfest 2023. Glückwünsche überbrachte eine Abordnung des Amtes für Landwirtschaft, wo der Jubilar tätig war. Aber auch die beiden Töchter mit ihren Gatten und die vier Enkel übermittelten dem Vater bzw. Opa die besten Wünsche. Der “Feuerwehr-Geburtstag” endete am Abend mit einer außerordentlichen Vorstandssitzung, einberufen vom Vorstand, im Gasthof Schneider in Kammerdorf.


 
Bericht vom 14.05.2019

Ein Spalier der Feuerwehr empfing das Brautpaar

Eine Abordnung der FFW Loibling-Katzbach gratulierte ihrem zweiten Vorstand zur Vermählung

Den Bund der Ehe vor dem Standesamt der Stadt Cham schlossen am Freitag der 28-jährige Maschinenbautechniker Johannes Traurig aus Katzbach und die 27-jährige Denise Schreiner aus Schorndorf, von Beruf Technikerin für Elektromobilität und Fahrzeugtechnik. Die Frischvermählten lernten sich im Jahr 2014 im englischen Oxford kennen, wo beide bei BMW gearbeitet und dort auch gewohnt haben. Nach der Trauung durch Standesbeamte Kerstin Jobst erwartete das frischvermählte Ehepaar ein stattliches Ehrenspalier mit Rosen der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach, angeführt von Vorstand Ludwig Kalz. Johannes, oder „Giovanni“ wie ihn seine Freunde nennen, hat das wichtige Amt des zweiten Vorstand seiner Heimatfeuerwehr inne.


 

Bericht vom 09.05.2019

Reinhold Harasim feierte seinen 80.

Der Jubilar Reinhold Harasim inmitten der Vereinsabordnungen und Gratulanten.

Reinhold Harasim aus Loibling feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag ganz groß im Gasthaus Baumgartner in Chamerau im Kreise seiner Familie, mit vielen Freunden und etlichen Vereinsabordnungen. Familienmitglieder waren dazu aus ganz Deutschland angereist, um den Jubilar besonders zu feiern.

Reinhold Harasim ist seit über 49 Jahren Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Loibling-Katzbach, hat alle Leistungsabzeichen absolviert und wurde schon mit dem silbernen Ehrenkreuz ausgezeichnet. Vorsitzender Ludwig Kalz, Ludwig Schmaderer und Engelbert Hierold überbrachten dazu die Glückwünsche der Wehr zum Ehrentag. Erster Schützenmeister Franz Pillmeier, Ehrenschützenmeister Richard Groitl und Wolfgang Plötz senior gratulierten für die Talschützen. Bei den Blumen- und Gartenfreunden aus Katzbach-Loibling ist der Jubilar seit über 35 Jahren ein kompetenter Kassier und deshalb gratulierten die Vorsitzende Karin Rötzer und Oswald Pfeilschifter ganz herzlich zum runden Geburtstag.

Seit 1958 ist der Jubilar Mitglied beim Fischereiverein, war da über 20 Jahre Schriftführer und sage und schreibe 30 Jahre Vorsitzender. In dieser Zeit hatte der Jubilar enorme Aufbauarbeit für den Fischereiverein Cham geleistet. Das würdigten besonders der jetzige Vorsitzende Alfons Klostermeier und sein Stellvertreter Josef Peinkofer. Beide gratulierten dem verdienten Mitglied ganz herzlich und hatten natürlich auch ein Präsent dabei. Seit zehn Jahren engagiert sich der Jubilar außerdem auch noch als 1. Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Cham und war zudem viele Jahre Vertrauensmann im Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Cham. Pfarrer Roland Böhmländer und Dekan Walter Kotschenreuter kamen persönlich vorbei und überbrachten die Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde. Das war aber noch lange nicht alles, was Reinhold Harasim im ehrenamtlichen Engagement leistet. Er war gut 20 Jahre Prüfer der IHK und bei verschiedenen Gremien, gut 30 Jahre Schatzmeister der Werbegemeinschaft Cham. Und last but not least überbrachten auch noch die Briefmarkenfreunde Cham die besten Glückwünsche.


Bericht vom 07.05.2019

Schützengau ehrte Hohheiten

 

Der Gauball ist der alljährliche Höhepunkt im Schützengau Cham und wird stets mit Spannung erwartet. Bis zur letzten Minute sind die Namen der Würdenträger geheim. Gauschützenmeister Thomas Platzer hieß zu Beginn in der Stadthalle Roding eine Reihe von Ehrengästen willkommen. OSB-Präsident Franz Brunner überbrachte die Grüße vom Präsidium. Das Königsschießen sei der höchste Wettbewerb im Traditionsbereich und immer was Besonderes. Der Gauball, der auch heuer wieder in Roding stattfinde, sei ein schöner Ball. Brunner war ein paar Mal dabei gewesen und freute sich, dass er wieder teilnehmen kann.

Beim Bundeskönigsschießen in Wernigerode hätten die beiden Teilnehmer, der Jugend- und der Schützenkönig, tapfer gekämpft. Mit einem 10,6- Teiler wurde der Jugendkönig 12. und der Schützenkönig landete mit einem 10,4-Teiler auf dem 15. Platz. “Egal wer gewinnt, es ist immer etwas Schönes, wenn man Gaukönig oder Gauliesl wird, so der OSB-Präsident in seiner Ansprache. Für die Zukunft wünschte er allen weiterhin “Gut Schuss”.

 

Nach einigen Tanzrunden der Musikkapelle zogen alle Würdenträger und Gaukönige des letzten Jahres in den Saal ein, wurden von Thomas Platzer namentlich vorgestellt und drehten an der Bühne eine Runde, um sich dem Publikum zu präsentieren. Anschließend nahmen die Gausportleiter Christian Fischer und Thomas Platzer die Ehrung der neuen Würdenträger vor, um sie anschließend dem Publikum vorzustellen. Diese Titel wurden an den Ständen von Burgschütz Neuhaus ausgeschossen.

Gaukönig Luftgewehr wurde Markus Pongratz von den Hofmarkschützen Loifling mit einem 69,9-Teiler, erster Ritter Markus Hausladen, Edelweiß Radling (81,3T): zweiter Ritter Simon Schreiner, Wildschützen Trebersdorf (82,3T).

Gaukönig Luftpistole wurde Andreas Hirmer, Talschütz Katzbach (94,8 T.). Er konnte leider nicht anwesend sein. In Vertretung übernahm Franz Pielmeier die Ehrung entgegen. Erster Ritter wurde Andreas Lang, Adler Willmering (117,6 T), zweiter Ritter Wolfgang Plötz sen., Talschütz Katzbach (283,2T).

Die Würde der Gauliesl errang Gertraud Höppe von Fröhliche SG Großbergerdorf mit einem 28,9-Teiler. Erste Ritterin wurde Andrea Schall, Adler Willmering (33,3 T.). Da sie nicht anwesend sein konnte, nahm Erna Leirich ihre Auszeichnung entgegen. Zweite Ritterin wurde Irmgard Wache, Wildschütz Kammerdorf (46,3T.)

Anschließend nahmen Thomas Platzer und Christoph Kuchenreuther zusammen die Proklamation der Landkreiswürdenträger vor. Hier traten ingesamt 254 Schützen (55 Luftpistole, 130 Luftgewehr-Herren, 69 Luftgewehr-Damen) an die Stände.

Die Sieger des Landkreisschießens: Landkreiskönig Luftgewehr wurde Christian Fischer, Fröhliche Schützengesellschaft Kolmberg. Er siegte mit einem 20,6 -Teiler. 1. Ritter: Patrik König, Alte Büchsn Waldmünchen, (29,8T.). 2. Ritter: Josef Lehneis, Begschütz Obernried (30,5T.). Landkreiskönig Luftpistole wurde Alfred Bauer, Reichsburgschützen Siechen-Altenstadt. Er schaffte einen 213,9-Teiler. 1. Ritter: Arthur Vogl, Schützenverein Cham-West (219,7T.), 2. Ritter: Tobias Ficht, Hubertus Schillertswiesen (237T.) Landkreisliesl wurde Sophia Zankl von Auerhahn Rimbach mit einem 22,4 -Teiler. 1. Ritterin: Christine Fischer, Fröhliche Schützengesellschaft Bergschütz Kolmberg (53,9T.), 2. Ritterin: Julia Vogl, Verein Cham-West (76,5T.)

Andreas Weindler (2. v. li.) wurde als langjähriger Kadertrainer von den beiden Gaujugendleitern Carolin Lankes (li.) und Andreas Holzinger (2. v. re.) verabschiedet.