Archiv für 1966 bis 1975

1975

Schützenkönig

Franz Pillmeier
Johann Daiminger
Reinhold Harasim
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

 

Vereinsmeister

Junioren
1. Wolfgang Plötz 267 Ringe
2. Johann Semmelbauer 264 Ringe
3. Johann Daiminger 259 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Richard Groitl
1. Schriftführer Toni Pfeilschifter
2. Schriftführer Rudi Gleixner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Wolfgang Plötz
1. Jugendwart Alfred Haberl
2. Jugendwart Johann Daiminger
1. Zeugwart Ludwig Zwicknagel
2. Zeugwart Johann Semmelbauer jun.
Kassenprüfer Georg Zängl, Ernst Kaiser
Ausschuß Johann Semmelbauer sen., Andreas Groitl, Josef Haberl, Heigl Rudi
Fahnenjunker Vachal Reinhard, Johann Semmelbauer, Hruby Manfred

1974

Schützenkönig

Wolfgang Plötz 48 Teiler
Ludwig Raab 61 Teiler
Toni Pfeilschifter 132 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

 

Vereinsmeister

Jungschützen
1. Xaver Zistler 188 Ringe
2.Günter Semmelbauer 170 Ringe
3. Erwin Hauser 165 Ringe
Junioren
1. Johann Semmelbauer 268 Ringe
2. Wolfgang Plötz 266 Ringe
3. Johann Hamperl 232 Ringe
Senioren
1. Josef Haberl 253 Ringe
2. Johann Daiminger 248 Ringe
3. Toni Pfeilschifter 248 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Richard Groitl
1. Schriftführer Toni Pfeilschifter
2. Schriftführer Johann Hamperl
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Wolfgang Plötz, Josef Blaha, Herbert Menzke
1. Zeugwart Ludwig Zicknagel
2. Zeugwart Johann Semmelbauer jun.
Kassenprüfer Georg Zängl, Ernst Kaiser
Ausschuß Johann Semmelbauer sen., Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Vachal Reinhard, Johann Semmelbauer, Hruby Manfred
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Ludwig Zwicknagel, Josef Blaha, Herbert Menzke, Richard Groitl

 

Das 50-Jährige Gründungsfest der Talschützen:

06.04.1974 – Patenbitten

Die wohl erfreulichste Mitteilung konnte die Schirmherrin Maria Häring des Schützenvereins Thalschütz von Katzbach beim Patenbitten in Pitzling dem Festverein und dem Patenverein übermitteln, nämlich, daß sie als Schirmherrin mit 20 Hektoliter Freibier ihren Beitrag zum 50jährigen Gründungsfest leistet. „Mensch dou kema saufa“ ließen sich an einem Tisch ein paar vernehmen, als die Schirmherrin diese Botschaft kund tat.
Mit der Blasmusi Sepp Köppl wurden die Thalschützen am Ortseingang von Pitzling abgeholt und zum Gasthaus Breu geleitet. Hier versperrte ihnen nach altem Brauch ein weißes Band den Zutritt. Die Thalschützen mußten erst ihre Abbitte leisten, bevor sie eingelassen wurden. Und diese Abbitte des ersten Schützenmeisters hörte sich so an: .50 Jahre ist eine lange Zeit, welche die Thalschützen bestanden in Freud und Leid. Um dieses Jubelfest würdig zu begehen, wir heute vor Euch stehen. Zum Feste den Edelweißschützen die Patenschaft anzutragen, sind wir gekommen und haben vorsorglich gleich ein Faß Gerstensaft mitgenommen. Sagt Ihr zu so sind wir froh, dann gibt’s ein großes Hallo. Dieses und mehrere Fässer heut zu leeren, ist unser innigstes Begehren. Mit Euch in festlicher Runde zu verbringen so manche Stunde. Darum bitte ich liebe Edelweißschützen uns beim Feste gut zu stützen. Stimmt’s alle die Patenschaft mit an, so zerschneid i dös Bandl und wir stürmen hinan.“
Der Schützenmeister der Edelweißschützen gab auf diesen Antrag folgende Antwort: Die ,.Edelweißschützen“ nehmen die Patenschaft an und gewährleisten den ,.Thalschützen“ den Einmarsch.
Das Band wurde durchschnitten und die Schützen mit Begleitungen nahmen den Saal in Beschlag. Günther Rasche, Festleiter, sagte Grüß Gott dem Patenverein, der Fahnenmutter, den Festmädchen, dem Gauschützenmeister Hofbauer, der Schirmherrin, dem Ehrenschirmherrn, Bürgermeister Michael Zimmermann und etwas später auch MdL Dr. Max Fischer und Vizebürgermeister Adolf Fenk.
Bürgermeister Zimmermann als Stadtoberhaupt auch der ..Thalschützen“ sagte Glückwunsch und Dank den „Edelweißschützen“, daß sie die Patenschaft übernommen hatten, betonte natürlich auch das besondere der ..Thalschützen“, die eine Schirmherrin haben. Daß bereits gute Vorarbeit geleistet wurde, konnte er bestätigen. Dem Patenbitten und auch dem kommenden Fest wünschte er einen schönen Erfolg.
Gauschützenmeister Hofbauer lobte die „Edelweißschützen“, die er schon lange kenne und bestätigte ihnen, daß sie sicher ein guter Patenverein werden. Auch er wolle den weiteren Vorbereitungen und dem kommenden Fest einen schönen Erfolg wünschen.
Die Schirmherrin, Maria Häring meinte, daß sie keine besondere Rednerin sei und das lieber den Poltikern überlasse. Sie leiste ihren Beitrag zum Fest und stifte 20 Hektoliter Freibier. Wie diese Mitteilung aufgenommen wurde, konnte sich jeder denken, denn jeder sah sich schon mit ensprechenden Freibiermarkerln zum Fest bei dieser Menge. Schließlich brachte auch noch MdL Dr. Max Fischer seine aufwartung zum Patenbitten und kleidete seine Meinung in Gstanzln die ihre Wirkung erzielten. In froher und geselliger Runde saßen Patenverein, Festvereine mit ihren Begleitungen beisammen. Das Bier floß in Strömen, kein Wunder bei dieser Freibiermenge. Sepp Köppl spielte mit seinen Musikanten auf und gab zu allem die musikalische „Zouspeis’`, damit das Patenbitten auch ein gutes Stimmungsbarometer aufweisen konnte. Es war schon recht spät in der Früh als die letzten Patenbitter heimwärts zogen.

25.05.1974 – Arbeitvergabe

In der Zeit vom 21. – 24. Juni 1974 findet in Katzbach das 50-jährige Gründungsfest des Schützenvereins Talschütz statt. Dies war der Grund dafür, daß sich die Schützen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus Silberberg trafen. Der Vorstand begrüßte außer den Schützen die Festdamen, die Festmutter und den Vater des Festbieres, Herrn Paul Häring. Sodann gab der Festleiter der Versammlung einen Überblick über den Stand der Festvorbereitungen. Das Festbier wird die Hofmark Brauerei aus Loifling liefern. Als Festkapelle konnte Sepp Köppl aus Roding mit seinen Mannen verpflichtet werden. 5 Schausteller werden den Besuchern zu Diensten sein. Im Zelt werden echte bayerische Schmankerl als Gaumenfreuden angeboten.
Besonders erfreut war man, als der Festleiter bekannt gab, daß nunmehr endgültig die Dollnhauser Musikanten aus der Hallertau für Montag, 24. Juni, gewonnen werden konnten. Dieser Abend sollte auf jeden Fall für die Freunde echter und guter Blasmusik besuchenswert sein, da die Dellnhauser echte bayerische Musik ohne Schau darbieten. Die Geschwister Simböck aus Braunau am Inn werden am Freitag viel Freude in das Zelt bringen. Einige Sorge bereitet noch der Samstag, da gerade an diesem Tag um 19.30 Uhr das Spiel BRD gegen DDR im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft stattfindet. Die Festleitung hat sich entschlossen, im Bierzelt 5 Farbfernseher aufzustellen, eine gute Lautsprecheranlage zu installieren und Freibier auszugeben. So hofft man, daß dieser Abend vielleicht gut über die Bühne gebracht werden kann.
Der Festleiter teilte ferner mit, daß sich für Sonntag 62 Vereine, 6 Musikgruppen und 5 anderweitige Gruppen angemeldet haben. Die anwesenden Schützen stellten sich nunmehr ohne Eigennutz in den Dienst der Sache und ließen sich für die anfallenden Arbeiten gerne einteilen. Darüber empfand der Festausschuß große Freude. Dies sollte als gutes Omen für das Fest gewertet werden können.
Als nächstes werden sich die Talschützen aus Katzbach und die Edelweißschützen aus Pitzling – der Patenverein – in der Gaststätte der Häring-Brauerei in Loifling am Freitag zur Bierprobe einfinden. Neben süffigem Bier wird es dort eine zünftige Musik und Brotzeit zur Stärkung geben.

31.05.1974 – Bierprobe

„Getrunken und für gut befunden!“ – so könnte man das Resümee über die Bierprobe des Schützenvereins „Talschütz“, Katzbach ziehen. Am Freitag abend fand in der Hofmarkgaststätte in Loifling der traditionelle Ritus zum 50jährigen Gründungsfest statt.
Eine große „Familie“ des Festvereins und des Patenvereins „Edelweißschützen“ aus Pitzling versammelte sich im Saal der Hofmarkgaststätte in Loifling. Schirmherrin Maria Häring, die Gattin des Brauereibesitzers, begrüßte als Hausherrin alle Gäste und gab der Hoffnung Ausdruck, daß dem Fest viel Sonnenschein und gute Laune beschieden sein werden. Mit einem Prosit kosteten sie und alle Teilnehmer – das einhellige Urteil war positiv.
Festleiter Günter Rasche konnte zahlreiche illustre Gäste begrüßen. Neben Festverein und Patenverein konnte er Ehrenschirmherrn Erich Menacher die Vorsitzenden der beiden Schützenvereine aus Katzbach, Franz Pillmeier, und aus Pitzling Andreas Plötz, Ehrenschützenmeister Johann Fenzl, Festmutter Anna Althammer, Kaplan Schwemmer aus Cham-West, Gäuschützenmeister Anton Kuchenreuter, stellvertretenden Gauschützenmeister Stelzer, dritten Bürgermeister Allescher willkommen heißen. Er wünschte allen für die bayerische Brotzeit, die die Schirmherrin gestiftet hatte, guten Appetit und viel Vergnügen bei der Generalprobe für das Gründungsfest. Die Schlagerkapelle „Tampecos“ verstand es, die Stimmung unter den Gästen schnell anzuheitzen.

24.05.1974 – Das Fest

Zu einer „strahlenden Festlichkeit“ wurde das 50jährige Gründungsfest der Katzbacher Talschützen an diesem Wochenende, nicht zuletzt durch das ideale Wetter. Die Festlichkeiten begannen am Freitagabend mit dem Einholen der Festmutter und des Ehrenschirmherrn. In zwölfmonatiger Vorbereitung hatte der Festausschuß der Talschützen mit Festleiter Günther Rasche ganze Arbeit geleistet und so hatte das Katzbacher Gründungsfest Form und Ausdruckskraft. Der Höhepunkt des Schützengründungsfestes war der gestrige Sonntag, mit dem Festgottesdienst, dem Festakt und dem nachmittäglichen Festzug durch die Straßen des Chamer Stadtteils. 64 Schützenvereiue gaben dem Festzug ein farbenprächtiges Bild, viele Ehrengäste und, Prominenz waren mit dabei. Im festlich geschmückten Ortsteil Katzbach/Loibling pulsierte an diesem Wochenende das Stadtgeschehen. Am heutigen Montag spielen die Dellnhauser Musikanten im Festzelt zum Ausklang auf, wobei auch den tanzfreudigen Besuchern Gelegenheit geboten wird, das Tanzbein zu schwingen.
Am Freitag begann der Festausschuß mit den Einholungen. Der Anfang wurde bei der Festmutter Anna Althammer gemacht und hier wurden gleichzeitig auch die Festmädchen abgeholt. Mit einem Umtrunk und einer Magenstärkung stattete die Festmutter ihren Dank für die Ehre ab. Nächste Station war der Ehrenschirmherr, Steinmetzmeister Menacher. Zu einem Ständchen vor dem Rathaus und Abholung des ersten und zweiten Bürgermeister fuhr der Festausschuß zum Marktplatz.
Weiter ging es nach Loibling zur Abholung der Schirmherrin Maria Häring, die als Katzbacherin sich der Bitte des Festvereins nicht ausschloß, Festleiter Rasche dankte ihr für die Übernahme der Schirmherrschaft und Maria Häring betonte, daß sie für den Festverein, dem sie schon bei der Fahnenweihe Fahnenbraut war, gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Sie wünschte ein gutes Gelingen und vor allem dem Fest schönes Wetter. Danach wurde der Patenverein „Edelweiß“ Pitzling eingeholt. Beide Vereine fielen angenehm durch ihre neue Schützentracht auf, einen Oberpfälzer Trachtenanzug, die Pitzlinger in blau mit roter Weste, die Katzbacher in braun mit rotgemusterter Weste.
Die Schirmherrin zapfte sodann den ersten Banzen an und gab damit den Start für das Geschehen im Festzelt. Sepp Köppl war nun am Drücker um mit seinen Musikanten das Stimmungs Barometer anzuheizen. Für den Freitagabend hatte Günther Rasche die beiden Simböcks aus Braunau am Inn eingeladen. Die Geschwister Simböck, oder auch die beiden „Gretln“ wie sie in Volksmusikantenkreisen genannt werden, sollten mit ihren Innviertler Landlern und ihren humorvollen Liedern Abwechslung am ersten Tag bringen. Es war für die Anwesenden sicher ein besonderes Vergnügen, diese Spitzengruppe aus dem österreichischen Innviertel zu erleben. Daß natürlich ein Festzelt kein Veranstaltungssaal ist, darüber mußte sich jeder klar sein und so war auch die Bitte des Festleiters zu verstehen, dem Auftritt der Simböcks die notwendige Ruhe entgegenzubringen. Mit Stimmung und guter Laune klang der erste Tag aus.
Am Samstagnachmittag wurden durch den Festverein und die Schirmherrin die alten Leute von Katzbach, etwa 70 Frauen und Männer, mit Bier und Bratwürsten bewirtet. Die Schirmherrin und Ehrenschirmherr
Menacher entboten den alten Leuten ihren Gruß und wünschten ihnen ein paar gesellige und frohe Stunden im Kreise ihrer Altersgenossen. Musikalisch wurde die Altenbetreuung von Max Serve mit ein paar jungen Katzbacher Musikanten umrahmt.
Mit gemischten Gefühlen sah man dem Abend mit dem Fußballspiel BRD – DDR entgegen. Fünf Farbfernsehgeräte wurden im Zelt installiert, damit die Fußballfans hier das Spiel erleben konnten. Der Besuch war auch dem Ereignis entsprechend gut. Nach der Übertragung ging es mit Schwung in das Zeltvergnügen, von dem viele Besucher Gebrauch machten und mitunter auch ihre Enttäuschung über das Ergebnis mit Festbier hinunterspülten. Dem Samstaggeschehen im Festzelt ging eine Gefallenenehrung am Ehrenmal voraus. 1.Schützenmeister Franz Pillmeier legte einen Kranz nieder und Stadtpfarrer Ludwig Baumgartner gab dazu zu verstehen, daß Gott geben möchte, daß Menschen nicht mehr auf Menschen schießen.
Der Festsonntag begann mit dem Weckruf, dem Einholen der Vereine und mit dem Kirchenzug, der von der Festkapelle Sepp Köppl angeführt und vier weiteren Kapellen begleitet wurde. Der Festgottesdienst fand auf dem Sportplatz statt und wurde von Stadtpfarrer Ludwig Baumgartner zelebriert. In seiner Ansprache an die anwesenden Schützenvereine wies er auf die Bedeutung des Schützenwesens hin, was die Schützen in ihrer langen Geschichte für ihre Heimat bedeutet hatten, daß der Name Schützen nicht von Schießen sondern von Schutz komme. Schutz der Heimat vor dem Einfall der Feinde aus dem Osten, Schutz der Kultur und Schutz des Lebens.
Die Schirmherrin Maria Häring, Festmutter Anna Althamer, die Festmädchen, Patenverein Pitzling, der Schützengau Cham, überrreichten ihre Ehrenbänder an den Jubelverein. Sie verbanden ihren Dank mit den Glückwünschen für ein weiteres erfolgreiches Bestehen des Festvereins. Schützenmeister Pillmeier, die Ehrengäste von Stadt und Schützengau, Landrat Ernst Girmindl, Bürgermeister Zimmermann, beglückwünschten den Verein ebenfalls zu seinem Fest und sprachen ihm die Anerkennung für seine geleistete Arbeit im Dienste der Schützensache und Tradition aus. Landrat Ernst Girmindl sicherte den Schützenvereinen auch weiterhin die Hilfe des Landkreises zu.

1973

Schützenkönig

Ludwig Wanninger 111 Teiler
Josef Wanninger 151 Teiler
Alois Babl 191 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

Vereinsmeister

Jungschützen
1. Wolfgang Plötz 244 Ringe
2. Johann Semmelbauer 238 Ringe
3. Werner Krieger 203 Ringe
Senioren
1. Johann Daiminger 250 Ringe
2. Toni Pfeilschifter 241 Ringe
3. Richard Groitl 240 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Richard Groitl
1. Schriftführer Toni Pfeilschifter
2. Schriftführer Johann Hamperl
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Wolfgang Plötz, Josef Blaha, Herbert Menzke
1. Zeugwart Ludwig Zicknagel
2. Zeugwart Johann Semmelbauer jun.
Kassenprüfer Georg Zängl, Ernst Kaiser
Ausschuß Johann Semmelbauer sen., Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Vachal Reinhard, Johann Semmelbauer, Hruby Manfred
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Ludwig Zwicknagel, Josef Blaha, Herbert Menzke, Richard Groitl

Besonderes:

  • Es wurden 50 neue Schützenanzüge gekauft
  • Es fand eine Generalversammlung wegem dem bevorstehendem 50.
    Jährigen Fest statt

 


Presse vom 24.11.1973

Die Thalschützen hatten am Samstagabend zu ihrer Jahresversammlung in das Gasthaus Silberberg eingeladen. Die Leitung der Versammlung hatte der 1. Schützenmeister Franz Pillmeier. Er erstattete den Jahresbericht. Einen aufschlußreichen Rückblick über das Vereinsgeschehen erstattete Schriftführer Toni Pfeilschifter. Es waren eine stattliche Zahl von Schießabenden, von auswärtigen Teilnahmen an Schießveranstaltungen, Heim-, Gaurundenwettkampf und bei den Festen der Schützen insgesamt 25 Veranstaltungen und sieben auswärtige
Feste! Der Verein könne mit, dem Erreichten zufrieden sein: Als nächster Tagungspunkt folgte der Kassenbericht von Babl. Dieser zeigte für das Jahr 1973 ein Defizit, doch konnte dieses durch das vorausgegangene Jahr ausgeglichen werden. Über das Gründungsfest im nächsten Jahr gab Festleiter Rasche einen Zwischenbericht. Als Festkapelle ist Sepp Köppl verpflichtet worden, für den Festzug hat man fünf Kapellen engagiert. Schirmherr ist Frau Maria Häring von Loifling, Ehrenschirmherr Steinmetzmeister Menacher, Festmutter Anna Althammer. Auch die Festdamen sind nominiert worden. Festbrauerei ist, die Hofmarkbrauerei von Loifling.
Nach den Ausführungen von Festleiter Rasche zeigte 1. Schützenmeister Franz Pillmeier in einer Farbbildreihe einen Rückblick auf die Geschehen des zurückliegenden Jahres. Den Abschluß bildete eine vom Verein „inszenierte“ Schlachtschüssel, die ein vom Verein gefüttertes Schwein präsentierte. Für die unentgeltliche Arbeit bei der Fütterung und Pflege des Schützenschweines übergab Franz Pillmeier an Frau Stelzer einen Geschenkkorb.

1972

Schützenkönig

Herbert Menzke 75 Teiler
Toni Pfeilschifter 103 Teiler
Helmut Höppe 118 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

 

 

Vereinsmeister

Jungschützen
1. Josef Blaha 112 Ringe
2. Wolfgang Plötz 112 Ringe
3. Johann Hamperl 111 Ringe
Senioren
1. Toni Pfeilschifter 130 Ringe
2. Ewald Decker 123 Ringe
3. Ludwig Zwicknagel 115 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Richard Groitl
1. Schriftführer Toni Pfeilschifter
2. Schriftführer Johann Hamperl
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Wolfgang Plötz, Josef Blaha, Herbert Menzke
1. Zeugwart Ludwig Zicknagel
2. Zeugwart Johann Semmelbauer jun.
Kassenprüfer Georg Zängl, Ernst Kaiser
Ausschuß Johann Semmelbauer sen., Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Vachal Reinhard, Johann Semmelbauer, Hruby Manfred
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Ludwig Zwicknagel, Josef Blaha, Herbert Menzke, Richard Groitl

Besonderes:

  • Es wurde zum ersten Mal Vereinsmeister Jugend ausgetragen
  • Die Vorstandschaft wird nun alle zwei Jahre neu gewählt
  • Bei der Generalversammlung wurde aus der Vereinskasse eine „Sau“ verzehrt.


Presse vom 04.11.1972

Einen ausnehmend guten Besuch konnte Vorsitzender Franz Pillmeier zu Beginn der Generalversammlung des Schützenvereins Thalschütz am Samstagabend im Vereinslokal Silberberg feststellen. Die Versammlung befaßte sich mit den Tätigkeits- und Kassenberichten und der Neuwahl der Vorstandschaft. Vor der Wahl wurde ein Antrag angenommen, die Vorstandschaft künftig auf zwei Jahre in ihrem Amt zu bestätigen. Die Neuwahl der Vorstandschaft brachte nur eine geringfügige Veränderung; 1. Vorsitzender wurde wieder Franz Pillmeier, 2. Vorsitzender diesmal Richard Groitl, Kassier Alois Babl und Schriftführer Toni Pfeilschifter.

Franz Pillmeier bedankte sich für den Besuch der Generalversammlung, die satzungsgemäß einberufen worden sei. Im Frühjahr hätten im Verein Ehrungen stattgefunden. bei der aber nicht alle Ehrenden anwesend waren. Er wolle dies bei dieser Versammlung nachholen, leider fehlten wieder einige. Dem Bierstifter bei der Versammlung mit den Ehrungen sagte Pillmeier ein „Dankeschön“.
Toni Pfeilschifter verlas das Protokoll der letzten Generalversammlung. Daraus konnte man ersehen, daß der Verein sehr aktiv gewesen ist. Pokalschießen, Preisschafkopfen, Hochzeitsschießen, Weihnachtsschießen mit einer Teilnahme von 53 Schützen. der Schützenball, Kameradschaftsabend, Königsschießen, Beteiligung bei den Fahnenweihen in Katzberg, Eggerszell, Arrach und Cham und heim Erntedankfest 1972, sie waren einige der Unternehmungen im abgelaufenen Jahr. Toni Pfeilschifter und später auch Franz Pfeilschifter gaben eine Erläuterung ab, warum bei den Gaurundenwettkämpfen nicht teilgenommen werden konnte. Alfred Haberl, bisheriger 2. Vorsitzender und Schießwart; gab seinen Bericht über die durchgeführten Schießveranstaltungen mit den Ergebnissen bekannt. Der Kassenbericht von Alois Babl war zufriedenstellend.
Zum Kassenbericht meinte Franz Pillmeier, man müsse die Kasse „gut halten“, weil, 1974 das 50jährige Gründungsjubiläum des Vereins anstehe. Wenn man das Fest groß aufziehe, käme auf den Verein und alle Mitglieder eine Menge Arbeit zu. Ob man das Fest in größerem Rahmen oder nur intern aufziehen wolle,
darüber müßten die Mitglieder selbst erntscheiden.
Die Neuwahl stand als nächster Punkt der Generalversammlung an. Erst wurde ein fristgerecht eingebrachter Antrag zur Abstimmung gestellt. Der Antrag sieht vor; die Vorstandschaft auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen. Die Versammlung stimmte einstimmig für diesen Vorschlag. Ein Wahlausschuß mit Hans Allescher, Toni Seidl und Ernst Kaiser führte den Wahlgang durch. Die alte Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet und zum großen Teil bei der anschließender Wahl wieder im Amt bestätigt.
Das Ergebnis war: 1. Vorstand Franz Pillmeier, 2. Vorstand Richard Groitl, Schriftführer Toni Pfeilschifter dessen Stellvertreter Johann Hamperl, Kassier Alois Babl und dessen Hilfskassiere Ludwig Plaha, Herbert Menzke und Plötz, alle drei Jungschützen. Als Zeugwart bestimmte die Versammlung Ludwig Zwicknagel, Johann Semmelbauer jun., als Kassenprüfer Ernst Kaiser und Zängl Schorsch, für den Ausschuß Andreas Groitl, Johann Semmlbauer und Josef Haberl. Fahnenjunker Reinhard Vachal Hans Semmelbauer und Manfred Hruby. Jugendbetreuer Alfred Haberl und ah Mithelfer Richard Groitl, Herbert Menzke, Ludwig Zwicknagel, Ludwig Plaha.
Nach vollzogener Neuwahl gab im Punkt „Wünsche und Anträge“ Vorsitzender Pillmeier bekannt, daß am 12. oder 18. Januar der Schützenball stattfindet. Die Musik wird von Musikanten aus den Jungschützen gestellt. Schließlich behandelte Pillmeier nochmals das 50jährige Gründungsfest, das im übernächsten Jahr veranstaltet wird. Die Mehrzahl der Versammlung sprach sich dafür aus, das Fest groß aufzuziehen, weil man mit kleinen Festen kaum mehr Resonanz findet.
Den Rest des Abends verbrachten die Thalschützen diesmal bei einer Schlachtschlüssel, die allen gut schmeckte und die für das lange Sitzen entschädigte.

Das Bild zeigt die neugewählte Vorstandschaft

Sieger des Weihnachtsschießens vom 24.12.1972

Daiminger Johann, Josef Steinwagner, Werner Krieger, Semmelbauer Johann, Wolfgang Plötz, Pillmeier Franz

1971

Schützenkönig

Franz Pillmeier 275 Teiler
Toni Pfeilschifter 315 Teiler
Georg Siegl 364 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

Vereinsmeister

1. Richard Groitl 241 Ringe
2. Toni Pfeilschifter 240 Ringe
3. Franz Pillmeier 232 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Alfred Haberl
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Johann Hamperl
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Richard Groitl
1. Zeugwart Ludwig Zicknagel
2. Zeugwart Johann Semmelbauer jun.
Kassenprüfer Georg Zängl, Ernst Kaiser
Ausschuß Johann Semmelbauer, Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Vachal Reinhard, Johann Semmelbauer, Hruby Manfred
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Ludwig Zwicknagel, Josef Blaha, Herbert Menzke

1970

Schützenkönig

Georg Siegl 209 Teiler
Josef Althammer 224 Teiler
Ludwig Zwicknagel 274 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

Vereinsmeister

1. Toni Pfeilschifter 132 Ringe
2. Richard Groitl 130 Ringe
3. Ludwig Zwicknagel 130 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Alfred Haberl
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Konrad Wagner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Richard Groitl
1. Zeugwart Ludwig Zicknagel
2. Zeugwart Josef Semmelbauer
Kassenprüfer Georg Zängl, Andreas Groitl
Ausschuß Johann Semmelbauer, Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Fritz Zängl, Josef Schmaderer
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Semmelbauer Josef

 

Besonderes:

– Mitgliederstand am 01.01.1970 mit 70 Schützen

– Es wurde erstmals beim Gaurundenwettkampf auf die 31 mm Scheiben
geschossen.

1969

Schützenkönig

Josef Semmelbauer 110 Teiler
Josef Haberl 132 Teiler
Georg Zängel 200 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

Vereinsmeister

1. Josef Semmelbauer 137 Ringe
2. Ludwig Zwicknagel 130 Ringe
3. Franz Pillmeier 130 Ringe

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Alfred Haberl
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Konrad Wagner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Richard Groitl
1. Zeugwart Ludwig Zwicknagel
2. Zeugwart Josef Semmelbauer
Kassenprüfer Georg Zängl, Andreas Groitl
Ausschuß Johann Semmelbauer, Andreas Groitl, Josef Haberl
Fahnenjunker Josef Semmelbauer, Josef Schmaderer
Jugendbetreuer Alfred Haberl, Semmelbauer Josef

 

Besonderes:

– Mitgliederstand am 01.01.1969 mit 68 Schützen

– 1. und 2. Ritter beim Gauschießen wurden Andreas Groitl und Toni
Pfeilschifter

1968

Schützenkönig

Josef Steinwagner 142 Teiler
Josef Semmelbauer 178 Teiler
Josef Schütz 194 Teiler
Es wurde auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Ludwig Zicknagel
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Konrad Wagner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Anton Pfeilschifter
1. Zeugwart Alfred Haberl
2. Zeugwart Josef Semmelbauer
Ausschuß Johann Semmelbauer, Andreas Groitl, Josef Haberl
Kassenprüfer Georg Zängl, Andreas Groitl
Fahnenjunker Richard Groitl
Jugendbetreuer Alois Haberl, Semmelbauer Josef

 

Besonderes:

– Mitgliederstand am 01.01.1968 mit 66 Schützen

– Ein Preisschafkopfen wurde abgehalten

Im Mai 1968 übernahm der Schützenverein die Patenschaft bei der Fahnenweihe des Schützenvereins „Edelweiß“ Pitzling. Frl. Christa Zängl trug das Patenband, Frl. Gerdi Haberl und Maria Pyka waren die Fahnenbegleitung. Erfreulich zu vermelden, daß sich an dieser Fahnenweihe 48 Personen der „Talschützen“ beteiligten.

1967

Schützenkönig

Wolfgang Althammer 192 Teiler
Alois Babl 215 Teiler
Anton Pfeilschifter 283 Teiler
Es wurde erstmals auf Blattl geschossen. Das Beste Blattl wurde Schützenkönig.

 

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Ludwig Zicknagel
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Konrad Wagner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Anton Pfeilschifter
1. Zeugwart Alfred Haberl
2. Zeugwart Josef Semmelbauer
Ausschuß Johann Semmelbauer, Andreas Groitl, Josef Haberl
Kassenprüfer Georg Zängl, Andreas Groitl
Fahnenjunker Richard Groitl
Jugendbetreuer Alois Haberl, Semmelbauer Josef

 

Besonderes:

– Die 2. Mannschaft hatte ihren ersten Gaurundenwettkampf gegen Nunsting,
den sie auch gewann

– Das Weihnachtsschießen wurde mit einer Meistbeteiligung von 44 Schützen
durchgeführt

1966

Vorstandschaft

1. Vorstand Franz Pillmeier
2. Vorstand Ludwig Zicknagel
1. Schriftführer Anton Pfeilschifter
2. Schriftführer Konrad Wagner
1. Kassier Alois Babl
2. Kassier Anton Pfeilschifter
1. Zeugwart Alfred Haberl
2. Zeugwart Josef Semmelbauer
Ausschuß Johann Allescher, Andreas Groitl, Josef Haberl
Kassenprüfer Georg Zängl, Andreas Groitl
Fahnenjunker Richard Groitl