2026-27

Pressebericht vom 08.06.2026
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Mit Christus in den Straßen von Cham-West unterwegs

Mit Christus in den Straßen von Cham-West unterwegs war die die Pfarrei St. Josef an Fronleichnam nach einem festlichen Gottesdienst mit Stadtpfarrer Dr. Kazimierz Pajor sowie Diakon Martin Peintinger als Konzelebrant. Viele Erstkommunionkinder sowie Abordnungen örtlicher Vereine waren dabei. Musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Pfeffer aus Wetterfeld zog der Kirchenzug mit Ministranten, Lektoren und weiteren Mitwirkenden feierlich in das Gotteshaus ein. Im Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Pajor die Nähe Gottes zum Menschen. Fronleichnam mache deutlich, dass Jesus Christus in der Eucharistie nicht nur sinnbildlich, sondern wahrhaft gegenwärtig sei. Zum Abschluss seiner Ansprache ermutigte Pajor die Gläubigen, selbst zu Menschen zu werden, die Trost, Zuversicht und Hilfe weitergeben. Nach dem Gottesdienst setzte sich die große Prozession durch Cham-West in Bewegung (Foto: Volker Skibba). Unter dem Baldachin wurde die Monstranz mit dem Allerheiligsten getragen. Angeführt wurde der Zug von Kreuzträger Max Wanninger. Es folgten die Fahnenabordnungen der Marianischen Männerkongregation Cham-West, der Schützenverein Talschütz Katzbach, der Blumen- und Gartenfreunde Katzbach-Loibling sowie des Glockenvereins Wackerling. Für die Absicherung des Prozessionsweges sorgten Polizei und Bayerisches Rotes Kreuz. An vier liebevoll gestalteten Freialtären – bei den Familien Fechter und Ansel, an der Kreuzung Josef-Heilingbrunner-Straße/Bäumlstraße sowie am Kirchplatz – wurden Evangelien vorgetragen und Fürbitten gesprochen. Am Ende der Feier spendete Pfarrer Pajor den sakramentalen Segen und sprach allen Mitwirkenden seinen Dank aus. Besonders würdigte der Stadtpfarrer die Familie Ansel, die in diesem Jahr bereits zum 70. Mal den aufwendig gestalteten Außenaltar errichtet hatte. Abschließend lud der Pfarrgemeinderat ins Pfarrheim ein, wo die Besucher bei einem Mittagessen den Feiertag ausklingen ließen.


Pressebericht vom 03.06.2026
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

Neue Landkreis-Majestäten sind gekürt

In das 100. Vereinsjubiläum der Edelweiß Schützen Radling zeigte sich auch das Landkreisschützenfest eingebunden. Den Höhepunkt bildete am Samstagabend die Proklamation der Landkreiskönige und -liesln sowie der Zweit- und Drittplatzierten.

Zum Auftakt der Siegerehrung wurden von der Musik die anwesenden noch amtierenden Majestäten ins Festzelt hereingespielt: Magdalena Müller (Jugendkönigin), Petra Müller (LG-Landkreisliesl) und Rudi Hofmann (LG-Landkreiskönig). Sie überreichten die Königsketten an ihre Nachfolger.

Da Christoph Kuchenreuter, ArGe-Sprecher der Schützenvereine des Landkreises Cham verhindert war, übernahm für ihn sein Stellvertreter und Rodings Gausportleiter Peter Lugbauer das Wort. Lugbauer dankte den Edelweiß Schützen Radling für den „wunderbaren Rahmen“, um die neuen Majestäten zu würdigen.

Ein besonderes Willkommen galt dem neuen Chamer Landrat Christian Schindler, dem OSB-Präsidenten Franz Brunner und Chams Gauschützenmeister Thomas Platzer

Das Landkreisschießen zeigte sich im April in das Jubiläumsschießen der SG Waldeslust Kleinaign integriert und wurde im Schießsportzentrum in Furth im Wald durchgeführt. Das beste Blattl überhaupt legte die neue Jugendkönigin Laura Hofmann von Almenrausch Haus mit einem ausgezeichneten 2,0-Teiler hin. Die neue Landkreisliesl im Luftgewehrschießen, Martina Seidl von Talschütz Katzbach, erzielte einen sehr guten 19,2-Teiler. Genau der gleiche Teiler reichte Maximilian Rohse von Adler Willmering im Jugend-Wettbewerb nur zu Platz zwei.

Neuer Landkreiskönig mit der Luftpistole wurde Christian Fischer von den Bergschützen Kolmberg mit einem 30,3-Teiler. Seinem Namen alle Ehre machte Patrick König von der SV Union 1950 Furth im Wald als neuer Landkreiskönig im Luftgewehrschießen mit einem 48,3-Teiler. Er konnte nicht anwesend sein und erhält die Königskette bei einer im Lauf des Sommers noch folgenden großen Schützen-Veranstaltungen überreicht. Die neuen Landkreiskönige sowie die Zweit- und Drittplatzierten durften sich über schöne Erinnerungspokale freuen.


Pressebericht vom 02.06.2026
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

100 Jahre Edelweiß Schützen Radling: Ein glanzvolles Fest trotz Regenschauern

 
Am Sonntag ist das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Edelweiß Schützen Radling zu Ende gegangen. Zwei große Höhepunkte krönten den letzten Tag: der Festgottesdienst am Vormittag und der große Festzug am Nachmittag. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, war die Stimmung fantastisch.
Der Start in den Festsonntag
Am dritten und letzten Tag der Feierlichkeiten gab der Weckruf am frühen Morgen das Startsignal. Um 8 Uhr begann der Betrieb im Festzelt mit den Perlhütter Musikanten. Danach wurden die 44 Gastvereine eingeholt. Der anschließende Kirchenzug führte über das neue Baugebiet bis zum Spielplatz. Dort fand der Festgottesdienst mit der Segnung der Festbänder statt.
Mit der Wahl des Festsonntags ins Schwarze getroffen
Pfarrer Martin Schöpf gratulierte den Schützen herzlich zum 100. Geburtstag. Ein so stolzes Alter würden Menschen nur selten erreichen. Er lobte, dass im Verein immer wieder jüngere Mitglieder Verantwortung übernommen und die Tradition fortgeführt haben.
Die Redewendung „ins Schwarze treffen“ hat für Schützen eine wichtige sportliche Bedeutung. Pfarrer Schöpf betonte in seiner Predigt, dass der Verein auch mit der Wahl des Termins voll ins Schwarze getroffen habe. Denn die Kirche feierte an diesem Sonntag das Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Im Anschluss an die Predigt segnete der Pfarrer die neuen Bänder.
Übergabe der Festbänder mit Prologen
Die Festdamen übergaben die kostbaren Bänder und sprachen dazu feierliche Gedichte (Prologe):
Festbraut Nadja Hausladen übergab das Festbrautband mit den Worten: „Heit steh i do mit dem Festbrautband, und geb es mit Stolz in enga Hand.“
Johanna Wallner übergab das Schirmherrenband an Dr. Gerhard Hopp.
Melissa Schneider überreichte das Ehrenschirmherrnband an Max-Josef Eisenreich.
Sarah-Kristin Löser sprach zum Patenband für den Patenverein: „Tragt es mit Stolz bei euren Festen, und denkts immer daran, in Radling sind eure Freind, auf die man jederzeit bauen kann.“
Rebecca Wanninger übergab das Festdamen- und Festkinderband.
Kerstin Meinert überreichte das Trauerband.
Katharina Hundshammer von den Hofmarkschützen Loifling übergab ebenfalls ein Patenband.
Grußworte und ein nasser Festzug
Nach den Ehrungen zogen alle Vereine und Fahnenträger zum gemeinsamen Mittagessen ins Festzelt. Wichtige Ehrengäste sprachen Grußworte, darunter:
Schirmherr und Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp
Ehrenschirmherr Max-Josef Eisenreich
Schorndorfs neuer Bürgermeister Karl Steinkirchner
Franz Brunner, der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes
Um 14 Uhr sollte sich der Festzug aufstellen. Doch genau wie am Samstag zog kurz vorher ein Gewitter mit starkem Regen auf. Das tat der guten Laune aber keinen Abbruch – im Gegenteil, die Stimmung im Zelt kochte vor Begeisterung über.
Mit einer guten Stunde Verspätung startete der Festzug schließlich doch. Ganz ohne Tropfen ging es zwar nicht, sodass Schutzfolien für die Fahnen und Regenschirme zum Einsatz kamen. Dennoch war der Zug ein schöner Erfolg.
Ein gemütlicher Ausklang
Zurück im Festzelt feierten alle Gäste fröhlich weiter, bis das Fest am frühen Abend offiziell endete. Viele Besucher blieben aber noch länger: Der „Weißbierflieger“ auf dem Außengelände und die Bar waren noch lange Zeit dicht umringt.
 

Pressebericht vom 03.05.2026
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

34-Meter-Baum ragt über Katzbach

Bei Sonnenschein hat die Freiwillige Feuerwehr Loibling-Katzbach ihr Maibaumaufstellen am Dorfanger gefeiert (Foto: Volker Skibba). Im Vorfeld hatten die Mitglieder keine Mühen gescheut, um optimale Bedingungen für das kleine Fest zu schaffen. So wurden der Bolz- und Spielplatz hergerichtet sowie Zelte aufgebaut. Auch der 34 Meter hohe Maibaum musste geholt, geschält und geschmückt werden. Die beiden Vorsitzenden Michael Haller und Reinhard Rädlinger dankten dem Baumsponsor Bernhard Wagner. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Hans Hochmuth schafften die Männer es den massiven Stamm in 45 Minuten aufzurichten. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten Sven Kalka und Reinhard Rädlinger an den Schubstangen. Ein Glücksmoment erlebte Korbinian Wein. Er hatte bei der Verlosung den Maibaum gewonnen.