Talschützen sind eine Gemeinschaft

Über ein “volles Haus” freute sich Schützenmeister Franz Pillmeier bei der Mitgliederversammlung am Samstagabend im Schützenheim. Lob zollte er seinen vielen Mithelfern. Hervorragend nannte er die Nachwuchsarbeit von Martina Groitl.
Sportlich konnten wir uns ebenfalls wieder bewähren in den Rundenwettkämpfen. 2015 hat sich der Wettkampfmodus geändert, so dass bis zur Bezirksliga nur noch 3 Schützen in die Wertung kommen. Dieser Modus wurde wieder eingeführt, da es deutschlandweit Probleme gibt, 5 Schützen für eine Mannschaft zusammenzustellen.
Die Talschützen stellten eine Damen-, drei Luftgewehr, zwei Luftpistolen- und eine Jugendmannschaft. Derzeit habe der Verein 165 Mitglieder. Sie seien in 19 Jugendliche, 69 Schützenklassen, 25 Altersklasse und 52 Senioren aufgegliedert. Dies sind 3 weniger als 2014. Auch 2016 setzt sich der Trend fort, und wir haben durch Wegzug und andere Umstände heuer bereits 4 Austritte und nur einen Neuzugang. Er bemerkte, dass nun auch der Verein im Trend liegt. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder wandert nach oben.
Schriftführer Thomas Staudacher erinnerte an ein “sehr gut ausgefülltes Vereinsjahr”. Er ließ alle Aktivitäten wie Schießabende und sonstige gesellschaftliche Ereignisse ebenso Revue passieren wie die Besuche von Festen und Veranstaltungen sowie den runden Geburtstagen und vieles mehr.
Eine positive Bilanz trug Kassenverwalter Wolfgang Plötz jun. vor, dem die Kassenprüfer einwandfreie Buch- und Kassenführung bescheinigten.
Die Aktivitäten der Damen zeigte Sabine Wanninger auf. Der Damenmannschaftsbericht wurde von Verena Semmelbauer vorgetragen.
Die sportlichen Ergebnisse der Rundenwettkämpfte hatte Schießleiter Andreas Hirmer parat. Er listete die Ergebnisse und Leistungen der einzelnen Schützen genau auf.
Viele Aktivitäten des Nachwuchses zeigte Jugendleiterin Martina Groitl auf. Sie berichtete von 10 Jugendlichen im normalen Trainingsbetrieb und betonte, dass es auch im Jugendbereich immer schwieriger werde neue Mitglieder zu finden. An den Veranstaltungen des Schützengaues wurde mit Erfolg teilgenommen und neben dem Schießsport wurden zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten angeboten die vom Nachwuchs auch gerne angenommen wurden.
Gauschützenmeister Thomas Platzer lobte die sportlichen Leistungen der Talschützen und verwies darauf, dass der Verein immer noch 7 Mannschaften zu den sportlichen Wettkämpfen stelle, was im Gau schon ein Seltenheitswert sei. Mit 165 Mitgliedern sei der Verein der stärkste im Gau. Die Talschützen repräsentierten Gemeinschaft und ein harmonisches, gut funktionierendes Miteinander, so Platzer.
Die Grüße der Stadt Cham überbrachte 3. Bürgermeister und Stadtrat Josef Blaha, der auch selber schon im Verein als Kassier tätig war. Er zeigte sich beeindruckt von den vielen Aktivitäten der Talschützen mit einem breiten Angebot, welches für die Dorfgemeinschaft von großer Bedeutung sei.
Gemeinsam ehrten der Gauschützenmeister Thomas Platzer und Schützenmeister Franz Pillmeier mehrere verdiente Mitglieder und zeichneten die diesjährigen Vereinsmeister aus.
Bei den Neuwahlen spiegelte sich der gut funktionierende Verein wieder, da diese schnell und ohne großen Diskussionen von statten ging.