Cham feiert - Musik tönt durch die Strassen

Mehr als 2000 Musikanten, nette kleine, hübsch gekleidete Mädchen und Buben und viele verschiedene Vereine zogen am Sonntagnachmittag durch die Straßen von Cham. Angeführt von zwei herrlich geschmückten Pferden und gefolgt von der Kolpingmusik Cham begann der 64. Chamer Volksfestzug. Bürgermeisterin Karin Bucher und Volksfestpräsident Sepp Altmann führten mit bayerischer Tracht den farbenprächtigen und bunt-gemischten Festumzug an. Die zünftige Marschmusik klang durch ganz Cham, und besonders die ganz kleinen "Umzugsgäste" bekamen immer wieder viel Beifall von den Tausenden von Zuschauern. Die Sonne und die heißen Temperaturen ließen so manchen, der mit dicken Trachtenjacken oder Dirndl bekleidet war, gehörig ins Schwitzen kommen und viele freute sich wohl auf die Maß im Zelt.
Internetartikel vom 28.10.2012
Oberpfälzer Schützentag in Furth i. Wald
Franz Brunner aus Maxhütte-Haidhof ist Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes
Der Schützengau „Grenzfähnlein“ Furth im Wald war am Wochenende Ausrichtet des Delegiertentages des Oberpfälzer Schützenbundes im Tagungszentrum „Reinhold-Macho-Haus“ in Furth im Wald. Den offiziellen Auftakt des Schützentages bildete am Sonntag der Einzug der Fahnenabordnungen und ein musikalischer Heimatgruß der Further Tanzlmusi und der Rittsteiger Sänger. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Sport kamen in die Grenzstadt, unter ihnen Präsidenten und Landesschützenmeister aus 18 deutschen Landesverbänden. Nach acht Jahren beendete OSB Präsident Herbert Stattnik seine Amtszeit als Verbandspräsident und übergab an Nachfolger Franz Brunner. Bei den Neuwahlen wurde ein Teil des Präsidiums und der Beirat zur Kameradenhilfe neu gewählt.
OSB Präsident Herbert Stattnik und Landessportleiter Ludwig Mayer nahmen die Siegerehrung des Präsidentenpokalschießens und die Landeskönigsproklamation vor. Den Reigen der Grußworte eröffnete stellvertretender Bürgermeister Michael Mühlbauer, der über 300 Schützen aus der gesamten Oberpfalz begrüßte. Landtagsabgeordneter Otto Zeitler hob den sportlichen und kulturellen Stellenwert der Schützen und deren zukunftsorientierte Jugendarbeit hervor. Er lobte die Sachgebiete Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Landratsämter Schwandorf und Cham, die hervorragende Arbeit in Punkto Waffengesetz leisten.
Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler stellte den Landkreis Cham als eine zukunftsfähige und innovative Region vor. Staatssekretär Bernd Sibler (Unterricht und Kultus) überbrachte die Grüße von Ministerpräsident Horst Seehofer. Er lobte die Schützenvereine, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und sicher an den Schießsport herangeführt werden. Alle Redner waren sich einig, dass es keine übertriebenen Kontrollen in der Waffenthematik geben solle.
Aus den Reihen des Sports sprach DSB Präsident Heinz-Helmut Fischer. Er freute sich, dass über 4300 Schützenvereine an der Aktion „Ziel im Visier“ teilgenommen haben. Der DSB beabsichtigt die Einführung neuer Strukturen und Konzepte und eine Änderung in der Förderung des Leistungssports. Erwartet werden bundeseinheitliche Verwaltungsvorschriften, die eine ländereinheitliche Anwendung des Waffenrechts regeln. Es kann nicht sein, dass Landesverbände ihren Haushalt mit unverschämt hohen Gebühren sanieren, so Fischer.
Wie alle Ehrengäste, war auch der österreichische Landesschützenmeister Andreas Hauser aus Tirol beeindruckt von den kulturellen Beiträgen der Stadt Furth. Wolfgang Kink, Landesschützenmeister des Bayerischen Schützenbundes (BSSB), betonte, dass in Furth heute Schützengeschichte geschrieben wird. In der Mitte des neuen Europas endet die Ära von OSB-Präsident Herbert Stattnik. Viel wurde in der bayerischen Zusammenarbeit des BSSB und des OSB bisher erreicht. Neben den waffenrechtlichen Problemen haben wir in der Bürgerallianz Bayern dafür gesorgt, dass dem Ehrenamt mehr Bedeutung beigemessen wird. Ein Zeichen der Anerkennung und Freundschaft stellte die Vielzahl der anwesenden Landesverbände, Ehrenpräsidenten/-mitglieder und Politiker dar. In ihren Ansprachen dankten sie dem scheidenden Präsidenten Herbert Stattnik, der sich nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl stellte. Als Partner des Sports bedankte sich der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes Arnold Lindner.
Unter den Gästen war auch Bundessportleiter Max Mückl, der für seine unermüdliche Arbeit im Schützenwesen das Große Ehrenzeichen in Gold des BSSB und die Goldene Verdienstnadel des Nordwestdeutschen Schützenbundes überreicht bekam. Zahlreiche Mitglieder wurden für ihr verdientes Wirken im Schützenwesen geehrt. Der DSB Präsident Heinz-Helmut Fischer nahm mit OSB Präsident Herbert Stattnik die Ehrung vor.
In seinem Jahresbericht betonte OSB Präsident Herbert Stattnik, dass sich der Mitgliederstand des Landesverbandes um 79 Mitglieder auf 30482 verringerte. Ein Erfolg war die Werbeaktion „Ziel im Visier“, deutschlandweit ist sie auf eine große Resonanz in den Medien gestoßen. Alle Landesverbände nahmen daran teil, vom OSB beteiligten sich aus allen 14 Gauen 75 von den 289 Vereinen. Erfreulich waren die Erfolge der Sommerbiathleten bei den Deutschen Meisterschaften, 17 Starter kamen mit 11 Medaillen heim. Stolz ist er auf den Pfreimder Bogenschützen Lukas Maier. Er wurde Europameister mit dem Recurve-Kadetten-Team des DSB in Dänemark und mit der Mannschaft beim Junioren-Cup in Kroatien erzielten sie einen neuen Weltrekord. Als neuen Schießstandsachverständigen stellte er Heinrich Fraunholz aus Amberg den Gremien vor.
Nach der Entlastung des Präsidiums und der Bildung eines Wahlausschusses verliefen die Neuwahlen reibungslos. Als neuer Präsident wurde Franz Brunner (57) aus Maxhütte-Haidhof gewählt. Mehrheitlich wurde einer Änderung der Satzung, der Geschäftsordnung und der Kameradenhilfe-Ordnung beschlossen. Der Delegiertentag wird zukünftig nur noch alle zwei Jahre einberufen.
Zum Ehrenpräsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes wurde Herbert Stattnik von den Delegierten ernannt, die Laudatio sprach sein Nachfolger Franz Brunner. Für seine erfolgreichen Verdienste um das Schützenwesen wurde Herbert Stattnik 2011 in Neubrandenburg mit dem Ehrenring des DSB geehrt. Sein Engagement wurde auch gewürdigt an der Anzahl der anwesenden Ehrengäste aus Politik, den anwesenden Präsidenten der Landesverbände und dem DSB Präsidium. 1965 trat er in den Verein Naabberg Erbendorf ein. Seine Funktionärskarriere begann 1979–1984 als Sportleiter im Verein. Zum 1. Schützenmeister wurde er 1984 gewählt, dieses Ehrenamt übte er bis 1992 erfolgreich aus. Neben der Vereinstätigkeit übernahm er auch überörtliche Aufgaben als Gausportleiter von 1982 bis 1994 im Gau Steinwald war. Nach der Ausbildung zum C-Trainer stellte er seine Kenntnisse von 1989-2004 dem Landesverband als Referent für das Lehrwesen zur Verfügung. Als Vizepräsident war er von 1990-2004 beim OSB aktiv, bevor er 2004 beim Delegiertentag in Burglengenfeld zum neuen OSB Präsidenten gewählt wurde und jetzt zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.
Neuwahlen: 1. Präsident Franz Brunner, 1. Vizepräsident Herta Zeiler, 2. Vizepräsident Wolfgang Bauer, Landesschatzmeister Alfons Höcht, Landesdamenleiterin Christa Weigl, Landesjugendleiterin Evi Benner-Bittihn, Kassenprüferin Roswitha Schmidberger. Beirat Kameradenhilfe: Thomas Platzer, Robert Heller, Manfred Muck, Reinhard Frauenholz.
Ehrungen: Ehrenmitglied im OSB: Ludwig Podobowski, Kgl. priv. FSG Amberg.
Ehrenkreuz des DSB in Bronze: Waldemar Pirner, SG Neumühle/Gau Amberg;
Johann Heimerl, Tell Pemfling/Gau Cham;
Karl-Heinz Schöpf, Bergschütz Gressenwöhr/Gau Sulzbach-Rosenberg;
Franz Brunner, Jägerblut Rappenbügl/Gau Burglengenfeld;
Dieter Naber, Tell Kümmersbruck/Gau Amberg;
Dietmar Neugebauer, 1890 Auerbach/Gau Sulzbach-Rosenberg;
Johann Zimmermann, Silberdistel Neutras/Gau Sulzbach-Rosenberg;
Karl-Heinz Schmalzbauer, Treff Burglengenfeld/Gau Burglengenfeld;
Josef Spitzner, Treff Burglengenfeld/Gau Burglengenfeld;
Franz Spacek, Schwarzachthal Waldmünchen/Gau Waldmünchen;
Ernst Nigl, Kgl. priv. Tanne Furth i. Wald/Gau Furth im Wald;
Rudolf Bucher, Zum Silberwald Schlammering/Gau Furth im Wald
Ehrenkreuz des DSB in Silber: Herbert Loistl, Pistolengruppe Cham/Gau Cham;
Anton Pfeilschifter, Talschütz Katzbach/Gau Cham;
Erhard Hoffmann, Drei Mohren Poppenricht/Gau Sulzbach-Rosenberg;
Fritz Kager, Talschütz Windischbergerdorf/Gau Furth im Wald;
Ludwig Dirscherl, Vorderlader- und Pistolenclub Thanstein/Gau Oberviechtach;
Rudolf Altmann, Gemütlichkeit Kothmaißling/Gau Furth im Wald.
Ehrenkreuz des DSB in Gold:
Roswitha Schmidberger, sie ist seit 1970 bei den Bergschützen Arrach aktiv. Die Schützin errang viele sportliche Erfolge mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr. Seit 1976 ist die engagierte Leistungsschützin auch Gaudamenleiterin im Schützengau Furth im Wald. Zeitweise vertrat sie die Landesdamenleiterin und war als Kassenprüferin beim OSB eingesetzt. Im Verein war sie von 1972 – 1983 Schriftführerin und seit 1983 führt sie die Berghofschützen als Schützenmeisterin an.
Heinrich Frauenholz ist seit 1981 Mitglied bei der Kgl. priv. FSG Amberg. Als begeisterter Sportschütze begann er seine Schützenkarriere und ist auch jetzt noch bei den Landesmeisterschaften auf dem Podest. Durch sein umfangreiches Fachwissen ist er ein gefragtes Mitglied im OSB. Als Schießstandsachverständiger ist er neben seinem Beruf unterwegs. Neben dem Amt als 1. Schützenmeister bei der FSG Amberg leitet er seit einem Jahr auch noch als Gauschützenmeister den Amberger Schützengau.
Goldene Medaille des DSB: Werner Kohl, SG 1912 Neukirchen/Gau Sulzbach-Rosenberg.
Ehrenkreuz des OSB in Gold: Für sein Wirken erhielt OSB Vizepräsident Franz Irrgang das Ehrenkreuz überreicht. 1966 ist er bei der Schützengesellschaft Bergschütz Obernried eingetreten. 30 Jahre führte er den Verein als Schützenmeister an (1970-2000). Neben der Vereinstätigkeit übernahm er auch überörtliche Aufgaben und war Gausportleiter (1982-1996) und 2. Gauschützenmeister (1996-2004) im Gau Waldmünchen. Zum 3. Vizepräsident im OSB wurde er 2004 gewählt, gleichzeitig übernahm er das Amt es Ehrungsausschussvorsitzenden. Sein überdurchschnittliches Engagement im Schützenwesen kommt als Mitarbeiter bei den Deutschen Meisterschaften dem DSB zu Gute.
Chronist Hanns-Peter Oechsner wurde mit dem Ehrenkreuz geehrt. 1975 wurde er Mitglied bei der Kgl. priv. FSG Amberg. Dort zeichnete er sich nicht nur als interessierter Schütze aus, sondern engagierte sich auch in der Vorstandschaft als Schriftführer. Dieses Amt übte er 23 Jahre aus. Seit 12 Jahren leitet er den größten Verein im OSB, die FSG Amberg, als 1. Vorstand. Durch sein enormes fachlich fundiertes historisches Wissen ist er als Chronist im OSB eine wertvolle Bereicherung für das Schützenwesen.
Ehrenkreuz des OSB in Silber: Horst Lippert, Schützenfreunde Leutendorf/Gau Armesberg;
Harald Kaiser, Tannenzweig Sollbach/Gau Bruck;
Thomas Platzer, SG 1898 Chammünster/Gau Cham;
Norbert Lippert, SG 1898 Thumsenreuth/Gau Steinwald;
Karl Bachl, Kgl. priv. FSG Schwandorf/Gau Schwandorf;
Georg Beer, Immergrün Michelsneukirchen/Gau Roding;
Josef Haberl, SG 1951 Kleinraigering/Gau Amberg;
Herta Zeiler, Ehenbachtaler Holzhammer/Gau Nabburg;
Christoph Zinkl, Murachtaler Niedermurach/Gau Oberviechtach.
OSB Ehrenzeichen Protektor I: Ernst Schlauch, SG Neumühle/Gau Amberg;
Hans-Werner Kirschbauer, VSG Lohberg/Gau Furth im Wald;
Anton Fickerl, Schwarzachthal Waldmünchen/Gau Waldmünchen;
Günther Fleischmann, Germania Großalbershof/ Gau Sulzbach-Rosenberg;
Gerhard Reitmeier, 1901 Kothmaißling/Gau Furth im Wald;
Josef Riederer, Grenzwaldschützen Jägershof/Gau Furth im Wald
OSB Präsidentennadel in Gold händigte Präsident Herbert Stattnik an folgende Funktionäre aus:
Heinz-Helmut Fischer DSB Präsident und Präsident Niedersächsischer Sportschützenverband (SV);
J onny Otten Präsident Nordwestdeutscher Schützenbund (SB);
Wolfgang Kink Landesschützenmeister Bayerischer SB;
Horst Brehmer Präsident Pfälzischer SB;
Eduard Korzenek Präsident Landesschützenverband Sachsen-Anhalt;
Klaus Stallmann Präsident Westfälischer SB;
Hannelore Lange Landesoberschützenmeisterin Württembergischer SV;
Volker Liedtke Landrat des Landkreises Schwandorf.Presse vom 08.11.2012
Martinigans gewonnen

Zum Martinigansschießen bei den Talschützen traten mehr als 20 Schützen mit dem Luftgewehr beziehungsweise der Luftpistole zum sportlichen Wettkampf über Kimme und Korn an den Schießstand. Mit einem 19,0-Teiler war an diesem Tag Reinhold Traurig der Beste und durfte sich über den Martinigansbraten freuen. Mit einem 41,1-Teiler war Toni Pfeilschifter knapp dahinter. Sein Preis war eine Ente. Auf Platz drei landete Wolfgang Plötz jun., der einen 51,6-Teiler erzielte. Er durfte sich über ein Huhn freuen. Presse vom 19.11.2012
Mahnung zu mehr Zufriedenheit
Bereits am Freitag fand im Chamer Stadtteil die Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Zu den Klängen der Chamer Kolpingmusik zogen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, der Talschützen und Sportler des FC mit ihren Vereinsfahnen zum Ehrenmal beim Sportplatz. Stadträtin Maria Bauer blieb es vorbehalten, dort in Anwesenheit von Altbürgermeister Leo Hackenspiel in einer Ansprache mahnende Worte zu sprechen. Neben dem Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, sei es auch ein Tag des Mitgefühls und ein Tag, an welchem es ganz besonders bewusst werden müsse, wie wertvoll es sei, sich für ein sicheres und gerechtes Leben der Menschen einzusetzen. Obwohl der Krieg weit entfernt sei und der Friede für die Menschen in Deutschland und Europa scheinbar selbstverständlich geworden sei, gebe es mehr unzufriedene Menschen als jemals zuvor, so die Stadträtin. Nach einer kurzen Andacht legten Feuerwehrkommandant Hans Hochmuth und Feuerwehrvorstand Franz Schmaderer am Ehrenmal einen Kranz nieder.
Presse vom 19.02.2013

Presse vom 28.11.2012 Der Wanderpokal, gestiftet von Ehrenmitglied Toni Pfeilschifter, stand im Mittelpunkt des jüngsten Schießabends der Talschützen. Der Pokal wurde zum siebten Mal ausgeschossen. Behalten darf ihn derjenige, der ihn drei Mal gewonnen hat. 23 Schützen nahmen teil. Heuer siegte zum erstmals Thomas Müller mit einem 26,5-Teiler und muss den Pokal nächstes Jahr wieder zur Verfügung stellen. Den 2. Platz belegte der Jungschütze Florian Haller, der es auf einen 36,2-Teiler brachte, und Platz drei belegte “Altmeister” Ludwig Wanninger mit einem 40,2- Teiler.
Gemeinsam überreichten Pokalspender Toni Pfeilschifter (re.) und Schützenmeister Franz Pillmeier (li.) an den Gewinner Thomas Müller (Mi.) den stattlichen Zinnpokal.
Geburtstagsjubilar Josef Haberl mit den vielen Gratulanten aus der Jägerschaft und weiterer Vereine
Grossbergerdorf. Josef Haberl hat seinen 85. Geburtstag gefeiert. Die Jagdhornbläser bliesen dazu vor der Eingangstüre seines Hauses am Großbergerdorfer Silberberg ins Horn, ehe im Namen der Jägerkameradschaft Cham Josef Mückl, Max Maier, Hermann Röckl und Richard Groitl sowie Vorsitzender Gerhard Luckner gratulierten. Sie alle wünschten dem immer noch aktiven Jäger für viele weitere gesunde Jahre “Waidmanns Heil”. Dem Kreis der Gratulanten schlossen sich auch Franz Pillmeier von den Katzbacher Talschützen, Wolfgang Groitl vom FC Katzbach, Ludwig Pusl von der RuKK Pemfling und Gerhard Stoiber von der FFW Großbergerdorf an. Während des Tages hatten auch BGR Pfarrer Andreas Hanauer und Bürgermeister Franz Haberl gratuliert.
Der Haberl Sepp, wie er auch genannt wird, hat in Großbergerdorf das Licht der Welt erblickt. 1945 wurde er noch zum Kriegsdienst eingezogen und erlebte das Kriegsende in Leipzig. Nach glücklicher Heimkehr fand er wieder Arbeit im erlernten Schreinerberuf. 1950 heiratete er Anni Laubmeier aus Wackerling. Der Ehe entstammen eine Tochter und zwei Söhne, von denen einer 1985 durch einen Unfall ums Leben kam. 1996 musste er seine Gattin zu Grabe geleiten. Trotz dieser harten Schicksalschläge hat Geburtstagsjubilar Josef Haberl seine positive Lebenseinstellung und seinen Frohsinn nicht verloren. Hilfe findet er dabei durch seine Kinder, seine zehn Enkel- und acht Urenkelkinder. Alles Gute auch vom Bayerwald-Echo
Presse vom 26.03.2013 Talschützen vertrauen auf ihre bewährte Führung |
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Zahlreiche Mitglieder der Talschützen wurden für ihre Verdienste geehrt. Positive Berichte mit vielen gesellschaftlichen und sportlichen Aktivitäten gab es bei der Jahresversammlung der Talschützen zu hören. Der Zusammenhalt im Verein spiegelte sich in den Neuwahlen wieder: Alle Funktionsträger wurden einstimmig wiedergewählt.
Über ein “volles Haus” freute sich Schützenmeister Franz Pillmeier bei der Mitgliederversammlung am Freitagabend im Schützenheim. Lob zollte er seinen vielen Mithelfern und den Ehrenschützenmeistern Hans Semmelbauer und Richard Groitl, die immer mit Rat und auch Tag zur Seite standen. Hervorragend nannte er die Nachwuchsarbeit von Martina Groitl und Dominik Ertl, denen es gelinge, immer wieder Schützennachwuchs zu gewinnen und ihn für den Schießsport zu begeistern.
Derzeit habe der Verein 169 Mitglieder. Sie seien in 19 Jugendliche, 79 Schützenklassen, 22 Altersklasse und 49 Senioren aufgegliedert.
Schriftführer Thomas Staudacher erinnerte an ein “sehr gut ausgefülltes Vereinsjahr”. Er ließ alle Aktivitäten wie Schießabende und sonstige gesellschaftliche Ereignisse ebenso Revue passieren wie die Besuche von Festen und Veranstaltungen sowie den runden Geburtstagen und vieles mehr. Eine positive Bilanz trug Kassenverwalter Andreas Hruby vor, dem die Kassenprüfer einwandfreie Buch- und Kassenführung bescheinigten.
Damenleiterin Sabine Wanninger bedauerte, dass die Damen im vergangen Jahr keine Mannschaft zu den Rundenwettkämpfen stellten. Man beteiligte sich am Gaudamenwanderpokalschießen.
Jugendleiterin Martina Groitl berichtete von 16 Jugendlichen im Trainingsbetrieb. Mit Erfolg wurde erstmals ein Triathlon, bestehend aus Schießen mit Luftgewehr/Luftpistole, Laufen und Schießen mit der fünfschüssigen Luftpistole auf Biathlonscheiben durchgeführt. Ebenso wurde auf Einladung der Pistolengruppe dort ein Schnupperschießen durchgeführt. Auf großes Interesse stieß auch ein Schnupperschießen mit dem Bogen. Mit Lucas Stelzer und Kathrin Pusl stellen die Talschützen zwei Schützen im Gaukader.
Überwiegend erfolgreich war die Bilanz der zwei Luftpistolen- und vier Luftgewehrmannschaften, vorgetragen von Schießleiter Andreas “Gfere” Hirmer. So belegt die erste Luftpistolenmannschafte in der Bezirksoberliga ohne Niederlage Platz eins.
Bürgermeistervertreter Franz Summerer zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Talschützen. Applaus erntete Stadtrat Manfred Hruby für die Ankündigung, Brotzeit und Getränke an dem Abend zu spendieren. Stellvertretender Gauschützenmeister Horst Tischner hatte für Schützenmeister Franz Pillmeier mit seinem Team ebenfalls nur Anerkennung parat.
Geplant ist auch ein Vereinsausflug vom 23. bis 25 August. Er wird nach Südtirol, nach Bozen und den Geoparc Bletterbach, Südtirols größter Schlucht, führen.