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Vereinsscheibe der Talschützen Talschütz Katzbach 1924 e.V. Cham – Katzbach
Presse Sonntag, 5. Juni 2011

Presse vom 05.06.2011

Pitzling feiert einen prächtigen Fest-Sonntag
Jubiläum 41 Vereine und viele Ehrengäste feiern mit den Edelweiß-Schützen ihr 100-jähriges Bestehen beim Festgottesdienst und einem großen Umzug.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 100. Geburtstages der Pitzlinger Edelweiß-Schützen war zweifelsohne der Festsonntag. Insgesamt 41 Vereine sowie eine Reihe von Ehrengästen aus Schützengau und Politik gaben dem "Geburtstagskind" an diesem wunderschönen Sommertag die Ehre.
Bereits um 6 Uhr wünschten Mitglieder des Musikvereins Pemfling/Grafenkirchen sowie die Hofmark-Böllerschützen aus Loifling der Einwohnerschaft von Pitzling, Pemfling, Haid, Frieding und Au nach althergebrachter Tradition mit einem Weckruf musikalisch oder einer Böllerschussreihe einen guten Morgen. Sie alle fanden Platz auf einem großen Wagen und wurden von Wolfgang Plötz für diesen Ehren-Weckruf in die einzelnen Orte gefahren.
Eine Stunde später war der Festverein dann schon wieder komplett im Festzelt versammelt, um, angeführt von der Musikkapelle, von dort aus ihre Paten, die Tell-Schützen aus Pemfling sowie die Festhonoratioren abzuholen.
Gegen halb neun Uhr trafen bereits die ersten Gastvereine ein. Sie und alle folgenden wurden musikalisch ehrenvoll zunächst ins Festzelt geleitet, ehe sie sich komplett versammelt sodann zum Kirchenzug in Richtung Dorfmitte aufstellten.
Segen für die Erinnerungsbänder
Der Festgottesdienst fand auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses statt. Zelebriert wurde er von Pfarrer Andreas Hanauer. "Ein Fest wie 100 Jahre Schützenverein Pitzling ist immer Anlass, innezuhalten, auf die vergangene Zeit zurück zu schauen, dankbar zu sein und Danke zu sagen und gleichzeitig aber auch in die Zukunft zu schauen", so der Geistliche in seinen Worten.
So wie es bei den Schützen immer darum gehe, ins Schwarze, in die Mitte zu treffen, genau so sollen wir im Glauben unterwegs sein: Die Mitte stelle immer Jesus dar, er müsse immer in der Mitte stehen und dürfe niemals an den Rand gedrückt werden. Zu Hause, in Familie, Beruf und auch Verein soll Jesus die Mitte sein und bleiben und alles Tun bestimmen. "Haben wir immer das Ziel vor Augen: mit Kurs zur Mitte!"
Zum Schluss des Gottesdienstes segnete Pfarrer Hanauer noch die Erinnerungsbänder. Diese wurden sodann in Gedichtform offiziell übergeben und an die entsprechenden Fahnen gehängt.
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zeichneten die Bläser des Musikvereins Pemfling /Grafenkirchen verantwortlich.
Fünf Musikkapellen im Zug
Um 14 Uhr setzte sich dann der Festzug in Bewegung. In ihn hatten sich hinter dem Festverein und dem Patenverein zahlreiche Gastvereine aus nah und fern sowie fünf Musikkapellen eingereiht. Die zahlreichen Zuschauer, die die geschmückten Straßenzüge säumten, zollten den Vorbeiziehenden immer wieder Applaus. Mit starken Abteilungen waren vor allem die Vereine vertreten, welche erst vor nicht allzu langer Zeit selber ein Jubiläumsfest feiern konnten.
Nach dem Festzug ging es wieder zurück ins Zelt. Nach einzelnen Grußworten wurden auch die Erinnerungsgeschenke übergeben.
Der Rest des Nachmittags galt sodann ganz dem geselligen Beisammensein. Musikalisch unterhielten dabei die "Perlhütter Musikanten". Sie wurden abends dann von der Stimmungskapelle "Tannenfelser" abgelöst. Die Pemflinger Tell-Schützen mit Festmutter Maria Heimerl und Patenbraut Katrin Gruber waren den Pitzlingern ein toller Pate.

Festbraut Katrin Plötz mit ihren Festbegleiterinnen

Die Hofmark-Böllerschützen aus Loifling beim morgendlichen "Weckruf", den sie zusammen mit dem Musikverein Pemfling/Grafenkirchen durchführten. Schirmherr Franz Alt heftet sein Erinnerungsband an die Vereinsfahne.

Festmutter Renate Daiminger (Mitte) mit ihren Festkindern.

Der Festgottesdienst fand vor dem Feuerwehrhauses in der Dorfmitte statt. Pfarrer Andreas Hanauer segnet die Erinnerungsbänder.

Die Ehrengäste beim Festzug.